13 September 2014

was wäre wenn.....?

heute bin ich endlich mal wieder beim
dabei!




und wieder einmal geht mir ein bestimmtes Thema durch den Kopf, zu dem mich Eure Meinungen und Eure Geschichten sehr interessieren würden.

Kommt setzt Euch zu mir, nehmt Euch einen Keks, ich mach Euch auch eine Tasse ;-)



(um ehrlich zu sein, ist das auf dem Bild NICHT mein Samstagskaffee, ich sitze mit meiner Tochter gerade in einer Rehaklinik...da sieht´s nicht ganz so idyllisch aus)

Wie denkt Ihr über Chancen....über neue Perspektiven und über komplette Neuanfänge?

Immer wieder im Leben tun sich Möglichkeiten oder Chancen auf.....manchmal ergreift man sie, manchmal nicht.
Mal fährt man volles Risiko, mal bleibt man lieber auf der "sicheren" Seite.
Das ist sicher bei jedem so.



Geht es Euch aber auch manchmal so, dass Ihr den Gedanken an einen kompletten Neuanfang....in einer anderen Stadt oder sogar in einem anderen Land....reizvoll und spannend findet?
Alle Brücken hinter sich abzubrechen und noch einmal bei "Null" anzufangen?



Oh nee....wat hat se nu wieder? werdet Ihr Euch fragen....
aber keine Sorge: Mr. Right ist immer noch Mr.Right und auch sonst ist bei uns alles im Lot.
und dennoch....ich finde solche Gedankenspiele spannend.




Versteht mich nicht falsch: ich fühle mich durchaus wohl in meinem Leben, in meinem Haus, meinem Ort und in meinem Job....und mit meiner Familie und meinen Freunden.



Und trotzdem würde ich es reizvoll finden, noch einmal ganz neu anzufangen (mit meiner Familie, nicht ganz allein)....als "unbeflecktes Blatt" sozusagen.
Irgendwo, wo einen niemand kennt und man sich alles noch einmal von vorne aufbauen muss/kann/darf.




Jedenfalls in meiner Fantasie ist das sehr spannend.
In der Realität sieht das sicher oft anders aus....und kann sehr einsam sein.

Und dann bewundere ich immer Menschen, die den Sprung in die Ungewissheit einfach wagen.
Und nein, ich rede hier nicht von den naiven Auswanderern aus zahlreichen Dokusoaps, die sich in ein fremdes Land begeben....meist ohne Plan, ohne Sprachkenntnisse (was ich besonders schlimm und unhöflich finde)....nur weil sie meinen, woanders sei automatisch alles besser.
Darüber kann ich oft nur mit dem Kopf schütteln, wobei da sicher häufig 
einfach die Verzweiflung der Antrieb ist.




Aber da gibt es ja auch viele Andere, die besser vorbereitet sind und einfach
 ihren Traum leben wollen.
Sei es nun der Traum von einem eigenen Hotel in den Bergen.....oder die Weltumsegelung
.....oder der Wunsch, in Neuseeland Schafe zu züchten.

Mir geht es aber auch nicht nur um die "ganz grossen" Veränderungen
....nein, auch die kleineren finde ich interessant, auch da ist es nicht immer einfach, sich zu entscheiden, den Absprung zu wagen:
Sei es ein neuer Job (soll man die alte Sicherheit wirklich aufgeben?), 
ein Umzug innerhalb des Landes (wird man neue Freunde finden?) 
oder "nur" die Entscheidung, eine Familie zu gründen (will man diese Veranwortung übernehmen?).



Und während ich hier so sicher und behaglich sitze und meinen Cappuccino schlürfe, würde mich nun doch sehr interessieren, wie das bei Euch so ist:
Ergreift Ihr gerne Chancen, die sich Euch bieten oder habt Ihr auch immer ein bisschen Angst vor Neuem, Unbekanntem?
Ärgert Ihr Euch über Chancen, die Ihr habt verstreichen lassen?
Oder ist es Euch schon andersherum gegangen und Ihr hättet im Nachhinein gewünscht, eine sich bietende Möglichkeit NICHT ergriffen zu haben?

Verratet Ihr es mir?



Ich bin sooo gespannt auf Eure Antworten!
und werde mir auch ganz viel Mühe geben, sie zu kommentieren...so gut ich kann, denn hier in der Klinik ist das Internet "etwas" laaaaaaaangsam.
in der Zeit, die eine Seite zum Laden braucht, kann man locker duschen oder sich einen Tee machen...oder beides!
Das ist übrigens auch der Grund, aus dem ich in der letzten Woche (und in der nächsten) kommentiert habe....bitte nicht böse sein, ich lese Eure Beiträge, aber meist laden die Bilder nicht und in die Kommentarfunktion komme ich überhaupt nicht rein (ausser in die bei meinen eigenen Posts komischerweise)....und dabei hätte ich hier so viel Zeit.....

Ach ja: Seid Ihr eigentlich schon bei meinem *Giveaway* dabei?

Eure
Smilla



55 Kommentare

  1. So ging es mir auch. Im Laufe der Jahre habe ich aber gewechselt. Ich denke nicht mehr daran, einen Neuanfang zu machen, sonden mal was anderes. Eine Auszeit sozusagen. Das ist realistischer für mich. Statt auszuwandern, möchte ich lieber ein Jahr lang in ein anderes Land ziehen und dann zurück kommen (oder auch nicht). Liebe Grüsse von mir

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    1. Danke Dir. Ein Neuanfang auf Zeit ist sicher eine gute Lösung.

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  2. Liebe Smilla,
    einen schönen guten Morgen zu Dir in die Reha, wir müssen mal wieder mailen, hoffe es geht den Umständen entsprechend gut <3
    Ein Neuanfang, klingt immer verlockend, wenn es mal nicht so gut läuft, oder? Warum nicht davon träumen, aber ein wahrer Neuanfang findet wohl nur in einem selbst statt und wenn das nicht passiert, würde wohl auch kein Unzug, Auswandern helfen. Aber ich träume auch gern davon, manchmal.
    Ich schick Dir viel Kraft und Energie und drück Dich mal symbolisch von hier :)
    Alles Liebe,
    Kebo

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    1. Da hast Du wohl recht...weglaufen löst keine Probleme, die holen einen zwangsläufig ein.
      Aber auch ganz ohne Probleme....naja, wer ist schon ganz ohne...fände ich einen Neuanfang spannend...und beängstigend zugleich.
      Wenn mein Internet mich lässt, schreib ich Dir nachher mal ne Mail....kann nämlich auf Deinen heutigen Post bei Dir nicht antworten und finde Dein Thema so wichtig :-)

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  3. Liebe Smilla,
    ein sehr interessanter Post! Ich persönlich empfinde einen Neuanfang als extrem schwierig, vor allem mit Familie, aber sicher auch spannend und chancenreich. Unsere schwierige Situation beinhaltet auch einen Neuanfang. Aber Hauptsache ist doch, dass ich mit meinen Kindern zusammen bin, egal wo und wie. Durch einen guten Zusammenhalt und positive Gedanken sind viele Schwierigkeiten gut zu überwinden. Es kostet viel Kraft, aber man bekommt in seiner Umgebung soviel positive Rückmeldungen und Unterstützung (auch von völlig Fremden), dass man immer wieder auf den richtigen Weg gebracht wird, wenn man einmal verzweifelt. Bei mir ist dieser Neuanfang erzwungen, aber ich hätte auch mit meinem Mann - wäre es denn ebenso sein Wunsch gewesen - irgendwo neu angefangen. Ich bin offen für alles und man kann überall gut leben, es sei denn, man verfügt über eine gute Anpassungsfähigkeit und besitzt Respekt vor den Eigenarten der verschiedenen Länder und ihrer Einwohner.
    Viele liebe Grüße,
    Mella (die endlich wieder online ist! :-))

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    1. Liebe Mella, Deine Situation ist da ja nochmal eine ganz eigene, denn Du hast sie weder gewählt, noch könntest Du entsprechend planen....so einen Neuanfang wünscht man sich sicher nicht.
      Aber Du hast Recht, man muss das Beste draus machen...irgendwo ist immer ein Weg.

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    2. Liebe Smilla,
      da habe ich in der letzten Zeit durch meine "Netzlosigkeit" gar nicht mitbekommen, dass Du auf Reha bist! Ich wünsche Dir baldige und gute Genesung und drück' Dich mal ganz fest!
      Ganz liebe Grüße,
      Mella

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    3. Ach Mella, keine Sorge, mir geht es gut. Bin mit meiner Tochter hier und wir hoffen, dass ihr das Programm hier ein wenig Erleichterung bringt. Bisher sind wir ganz zufrieden ;-)

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  4. Guten Morgen Smilla,
    Deine Fragen sind sehr spannend.
    Ich gehöre nicht zu den Menschen die Veränderungen lieben. Ich schiebe Panik, wenn meine Freundinen unsere Stadt verlassen. Ich arbeite seit über 30 Jahren im selben Job und an der selben Stelle...
    Und ganz von hier weggehen, das überfordert mich völlig. Mein Kerl spricht öfter davon auf der anderen Seite des Erdballs noch mal zu starten, ...ich hoffe aber immer, das sind Flausen.
    Die einzige Veränderung die ich herbeisehne, ist das die Monster endlich ihr eigenes Leben beginnen und ihre eigenen Nester bauen. Unseres ist jetzt für die Großen definitiv zu eng geworden.

    Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende und lasse dich nun wieder mit deinen Kekskrümeln alleine,
    Andrea

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    1. Hallo Andrea, bei mir ist es die Planung, die ich so reizvoll finde. Es wirklich durchzuziehen ist dann nochmal eine ganz ändere Sache. Auch mir machen neue Situationen Angst und dennoch geniesse ich den Nervenkitzel...

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  5. Guten Morgen liebe Smilla! Ich hoffe du kannst bald von guten Neuigkeiten aus der Reha berichten!
    Zu deiner Frage was einen Neuanfang betrifft: Ein ganz klares Nein! Weil ich davon überzeugt bin, dass es nicht funktioniert. Bei mir jedenfalls nicht und ich persönlich möchte es auch nicht. Ich bin sehr zufrieden mit und in meinem Leben. Und das war wirklich nicht immer einfach, das kannst du mir glauben. Was ich vermeide ist das Zurückschauen. Ich denke nie, dass ich etwas hätte anders machen müssen oder trauere vermeintlich verpassten Gelegenheiten hinterher. Wenn es hätte sein sollen, wäre es passiert! So sehe ich das. Und niemals könnte ich meiner geliebten Heimatstadt untreu werden! Ich reise zwar sehr gerne, aber nirgendwo anders fühle ich mich so glücklich, wie in meiner Stadt! Ich brauche das alles: meine Familie und Freunde, meine Lieblingsplätze, mein Umfeld, mein Heim. Auch wenn ich in der Vergangenheit mal darüber nachgedacht habe nach Amerika zu gehen, hab ich mich dagegen entschieden. Ich spreche zwar sehr gut Englisch, denke aber Deutsch!
    Also wie gesagt, ich schaue immer nach vorn und bin bereit für Neues - aber nur mit Blick auf Elbe und Alster! ;-))
    Ein schönes Wochenende meine Liebe und bis bald
    deine Anne

    Ach ja, fast vergessen: Das sind wieder umwerfende Fotos!!! :-)

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    1. Grossartige, gute Neuigkeiten wird es wohl eher nicht geben....aber wir freuen uns auch über die klitzekleinen Verbesserungen.
      So klar wie Du in Deinen Gedanken/Entscheidungen wär ich auch gern!

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  6. Guten Morgen liebe Smilla,
    wie, Du bist in einer Klinik? Hoffentlich nichts Schlimmes, oder?
    Ich habe im Juli wieder einen Neuanfang gewagt...nach 18 Jahren Mama, Hausfrau, u.ä. bin ich wieder zurück ins Berufsleben...zwei Vormittage die Woche, für mich eine große Umstellung.
    Vor der ich auch Angst hatte, ob ich hier alles zu meiner Zufriedenheit geschafft bekomme und und und.
    Und ich bin froh, es gewagt zu haben.
    Neuanfänge sind immer gewagt, aber wenn es gelingt, ist man soooo stolz auf sich.
    Und ohne diese Anfänge wäre das Leben doch auch langweilig, oder?
    So, nun wünsche ich Dir ein schönes Wochenende, sei lieb gegrüßt
    Nicole

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    1. Genau solche Dinge meine ich! und ja, dann darf man auch stolz sein, wenn man den Schritt gewagt hat!

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  7. Hallo Smilla !

    Zu diesem Thema könnte ich Romane schreiben, da ich bereits einen Neuanfang in mehrerer Hinsicht erlebt habe.
    Da dies aber hier den Rahmen sprengen würde, setze ich mich einfach nur zu Dir, nehme gerne einen Kaffee und bin
    gespannt, was die anderen so zu berichten haben.

    Liebe Grüsse,
    Anja

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    1. Ich finde die Antworten hier echt spannend....und schieb Dir mal den Keksteller rüber :-)

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  8. Eine Frage, die mir oft durch den Kopf schwirrt. Stillstand mag ich nicht. Veränderungen sind reizvoll, doch habe ich auch oft Angst vor ihnen. Einen Neuanfang wagen, wo wäre das? Ich weiß es nicht. Mein Sicherheitsbedürfnis ist manchmal sehr groß. Alles liegen lassen. Weggehen um wiederzukommen. Andere Länder, Menschen, neue Kulturen. Spannend. Es kribbelt bei dem Gedanken. Und dann kommt wieder dieser Beigeschmack von Angst. Ich habe einen festen Job und so sehr ich ihn manchmal verfluche, so sehr mag ich ihn auch. Er bietet mir Sicherheit und nur durch ihn kann ich mir kleine und große Wünsche erfüllen - wenn auch nur materiell. Veränderungen gibt es immer. Und manchmal werde ich durch das Leben dazu gezwungen diese Neuanfänge einzugehen, wenn auch nur im Kleinen.

    Liebe Grüße.
    Juliane

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    1. Jedes einzelne Wort könnte ich so unterschreiben! Du hast meine Gedanken gut in Worte gefasst!

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  9. Liebe Smilla,
    ich glaube im geheimen Träumen wir uns oft solche spannenden
    Dinge aus. Aber es umzusetzen ist immer eine ganz andere Sache.
    Also ich träume öfter davon so nach Norwegen oder Schweden mit
    meinem Mann zu gehen, wenn die Kinder größer sind. Aber ob wir
    es machen das steht wohl nur in den Sternen. Und eigentlich ist es
    auch alles so schön wie es ist:-))
    Und nun noch mal zu dir, ohje du sitzt in der Reha. Ich war schon so
    oft in der Reha mit unserer kleinen und es ist immer sehr anstrengend
    diese Zeit. Ich wünsch dir ganz viel Kraft, ich weiß in dieser Zeit macht
    man sich oft über so manches den Kopf.
    Ganz liebe Grüße
    Sylke

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    1. Ja....man hat hier viiiiieeel zu viel Zeit zum Nachdenken!
      Schweden wär bei uns vor Jahren auch mal in der Planung als die Kids noch klein wären, aber trotz Jobangebot haben wir uns dann doch nicht getraut....schade eigentlich. Aber vielleicht ergibt sich später nocheinmal eine ändere Chance.

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  10. Häufig denke ich auch über das Brücken hinter mir abbrechen nach. Früher hatte ich die Chance nach Australien auszuwandern hatte sie aber nicht ergriffen. Da hat sich der Mr. Right dann doch nicht als Mr. Right erwiesen aber inzwischen habe ich ihn und würde ihn natürlich mitnehmen wenn ich hier weggehen würde.
    Liebe Grüße
    Armida

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    1. Und? hast Du diese "verpasste" Chance jeh bereut?

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  11. Liebe Smilla,

    hach schön zu lesen, das es auch noch andere gibt die sich ernstlich mit derart Gedanken auseinander setzten. Bei mir spielten diese Gedanken schon mehrere Jahre eine sehr große Rolle. Immer wenn ich dachte jetzt ist es endlich mal wieder ruhig in mir fing es von vorne an. Vieles habe ich hin und hergewälzt um meine berufliche Lebenssituation zu verändern, aber es ist mir rein finanziell nie gelungen. Sicherheit ist halt das wichtigste, denn ich möchte nicht unter ner Brücke hausen müssen oder nichts zum Essen haben. Mit hingabe habe ich mich damals (auch noch heute) meinen Fantastischen Gedanken hin gegeben wie es währe wenn...
    Und das war auch gut so, nur so konnte sich etwas in bewegung setzen. Vor 1,5 Jahren dann ging es von einem Tag auf den anderen. Ich bin ins "Dunkel" gegangen wie eine Bekannte es trefflich beschrieb. Mein Job machte mich Krank in der Seele und ich habe ihn gekündigt. Tja so stand ich da, vollkommen hilflos und allein. Da schritt ich dann einige Zeit durch das Dunkel und wusste nicht was tun. Und mit einem Mal hat sich alles eröffnet. Eine neue Liebe, ein Förderer und die Möglichkeit meinen neuen Beruf zu erlernen den ich schon so viele Jahr in mir trage. Zur Zeit bin ich mitten drin und nicht nur ich, auch mein Lieblingsmann geht im Moment neue Wege. Er fragt sich wie ich damals "Kann das alles gewesen sein"? Er strebt auch nach beruflicher Veränderung und wir beide nach einem Neuanfang im Wohnen. Mal sehen wo wir landen werden, aber wir sind so offen für neues, und das gute daran ist das wir beide uns kraft und Nahrung geben für diese Schritte. Allein währe es sicher anders. Aber ich habe gelernt, wenn man wirklich etwas will, dann wird es auch so kommen.

    Ich hoffe das die viele Zeit die du grade hast gut für dein vorrankommen ist. Lass einfach alles Zu, wahrscheinlich ist es der rechte Zeitpunkt!

    Glg von Sissi

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    1. Danke Sissi. Ja so einen Neuanfang habe ich auch schon mal vor Jahren gewagt. Meinen sicheren Job nach 17 Jahren in einer Firma hingeschmissen, weil er mich krank machte. Habe damals etwas völlig neues angefangen und bin damit bis heute sehr glücklich.
      Jetzt gerade geht es mir gar nicht um eine bestimmte Frage, die ich lösen muss, sondern allgemein um das Thema Chancen....verpasste, wie auch genutzte...und wie Ihr darüber so denkt....wirklich spannend!

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  12. Guten Morgen, letztes Jahr habe ich nach 16 Jahren Hausfrau und Muttersein angefangen zu studieren. Das war immer ein Traum aber je älter ich wurde desto unrealistischer. Nach zwei Demestern kann ich nur jubeln! Zum Glück habe ich es gewagt, und es hat mir soviel Kaft und Freude geschenkt. Ich meine, wenn es sich für mich richtig an fühlt, dann mache ich es. Aber so große Dinge wie ein neues Land würde mit meinem Sicherheitsbedürfnis auch nicht harmonieren! Dir noch eine möglichst kurzweilige Reha-zeit!

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    1. Danke Dir!
      ja das Sicherheitsbedürfnis scheint ein grosser Faktor zu sein

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    2. Es ist wirklich toll hier mitzulesen was andere über das Thema denken! Danke für diese Offene Frage an alle :-)

      lg

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  13. Hallo Smilla,
    auch wenn ich es wahrscheinlich nie umsetzen würde, so habe ich auch schon darüber nachgedacht in einem anderen Land ganz neu anzufangen. Gedanklich geht man dann natürlich verschiedene Dinge durch: Wird man einen neuen, tollen Job finden? Wird man leicht neue Freunde finden? Wird die Familie fehlen?, etc.
    Generell ist es nicht leicht sich richtig zu entscheiden. Man muss wohl erst den Schritt gemacht haben, um rückblickend zu sagen, dass es die richtige oder falsche Entscheidung war.
    Sich solche Fragen zu stellen, ist immer reizvoll. Aber vielleicht sollte man darüber nachdenken, ob man nicht einfach glücklich sein sollte, was man in seinem Leben bereits geschafft, sich aufgebaut und welche Träume man sich schon verwirklicht hat!?
    Wünsche deiner Tochter gute Genesung. Schön, dass du Sie begleitest.
    Liebe Grüße. Christine

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    1. Danke Dir!
      Ja.....man sollte nie aufhören zu Träumen und das "was wäre wenn" durchzuspielen....und wer weiss? vielleicht wagt man sich tatsächlich mal irgendwann an ein Grosses Risiko?

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  14. Liebe Smilla,
    wie passend!
    Ich habe gerade einen beruflichen Neuanfang gewagt!
    Und bin bis jetzt sehr glücklich!
    Die erste Woche habe ich zwar gedacht ich müsste es wieder aufgeben. Es war viel Neues auf mich eingeprasselt.
    Aber nun ist es so als hätte ich diese Dinge mein Leben lang getan! :0)
    Auswandern kommt für und (noch) nicht in Frage.
    Ich spreche zwar schwedisch, aber wir haben beide einen tollen Beruf.
    Und den aufgeben für etwas Ungewisses. Nein, auf keinen Fall!
    Sollte mein Mann arbeitslos werden (aus welchen Gründen auch immer), würden wir allerdings sofort auswandern.
    Und wenn wir in Rente gehen wandern wir auch aus.
    Und was Freunde angeht!
    Mein liebster Freund ist nach Schweden ausgewandert und wir sehen uns trotzdem so oft es geht und telefonieren sehr häufig. Und das seit 8 Jahren!
    Genauso meine beste Freundin aus Lübeck! Wir wohnen jetzt 120 km von einander entfernt (und das seit 30 Jahren) und sind immernoch innig befreundet.
    Es kommt auf die Freunde an.
    Einige verliert man nie andere verliert man und eigentlich ist man nur ein Dorf weiter gezogen.
    Ich glaube solange die Kinder noch bei einem wohnen hat man ja eine noch viel größere Verantwortung.
    Soetwas entscheidet man nicht leichtsinnig! Eigentlich! (wie in verschieden Dokus)
    Ich könnte jetzt Romane schreiben, aber........
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und lass dich ganz lieb drücken.
    Ach, und vielen Dank für den Kaffee und die Kekse. Sehr lecker !!!
    Kerstin


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    1. Mein Mann hatte vor Jahren mal die Möglichkeit, in Schweden neu anzufangen.....aber auch ich hätte meinen Job hier aufgeben müssen und das Risiko mit 3 kleinen Kindern wAr uns dann doch zu gross....ein wenig trauere ich dieser nicht genutzten Chance manchmal hinterher....aber ich denke, alles kommt so wie muss, alles hat einen tieferen Sinn

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  15. Liebe Smilla,
    von einem totalen Neuanfang hab ich bisher noch nicht geträumt. Ich bin in vielen Dingen der totale Kopfmensch und durchdenke oft alles bis ins kleinste Detail. Das einem dabei leider allzu oft auch Widrigkeiten auffallen ist ja kein Geheimnis!...vieles wirft man dann schnell wieder über Bord (vielleicht auch, weil es einem nicht so wichtig ist?!?!?).
    Und wenn ich dann doch mal den Bauch entscheiden lasse, dann entstehen so Sachen wie mein Blog. Mit welchen computertechnischen Raffinessen man (bzw. Frau!) dabei zu kämpfen hat, das hat der Bauch eben vorher nicht durchdacht...(Grins!)!
    Bei allem worüber Du jetzt so nachdenkst, lass den Bauch entscheiden, das ist die bessere Wahl!!! ♥
    Liebe Grüße und schönes WE,
    Moni

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    1. Ich wünschte auch, ich würde häufiger mal den Bauch statt des Kopfes entdcheiden lassen!

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  16. Ganz spontan fiel mir dazu ein, dass man diesen imaginären Neuanfang, so man ihn nicht wirklich antritt, doch schriftstellerisch begehen kann (könnte).
    Hier könnte man im geschützten Rahmen quasi viele, viele Schritte tun, ohne zurückzublicken oder sich einzugrenzen einfach nur - sein.
    Warum ich das schreibe? Naja, ich lese dein Blog sehr gerne mit, es ist immer sehr inspirierend und auch sehr hübsch gestaltet bei dir.
    Und wenn ich auch an deiner eigentlichen Frage ja vermutlich etwas vorbei schlendere, so gefällt mir der Gedanke dennoch. Aber vielleicht fühle ich mich ja auch nur angeschubbst um "mein" eigenes Projekt, meinen Neuanfang endlich, endlich in die Tat umzusetzen.
    Nämlich endlich meinen Kopfroman festzuhalten.
    Ich lass jedenfalls einen ganz lieben Gruß hier
    Sophie

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    1. Die Idee finde ich sehr spannend! Auch wenn man in seinem "Kopfroman" vielleicht nicht die realen Erfahrungen machen kann, die ein echter Neuanfang so mit sich bringen kann....so hilft es einem vielleicht, die eigenen Wünsche und Sehnsüchte klarer zu sehen....und vielleicht zu erkennen, das der Knackpunkt ganz woanders liegt. Danke für diese Anregung!

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  17. Hallo du Liebe.
    Ja, solche Gedanken kenne ich. Manchmal träume ich von Schweden. Das Land ist so schön und ich fühle mich jedes mal soo wohl, wenn ich da bin. Da könnt ich mir schon ein anderes Leben vorstellen. Allerdings wäre es als deutsche Beamte schwer für mich dort zu arbeiten.
    Dann habe ich auch manchmal den Gedanken an eine ganz andere Arbeit. Etwas "gewagteres" als der Beamtenjob. Nicht falsch verstehen, ich liebe meinen Job und möchte eigentlich auch nix anderes machen. Doch es gibt Tage an denen ich davon träume einen Weg zu gehen, der nicht so "sicher" ist, wo man auch mal rtwas riskieren muss... verstehst du das? Z.b. einen eigenen Laden gründen oder ein kleines Atelier eröffnen...
    Aber es bleibt bei den Träumen. :-)
    Icrgendwie ist man ja auch froh, dass man endlich da angekommen ist, wo man ist.
    Liebe Grüße
    Lisa

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    1. Ich weiss ganz genau, was Du meinst...mal wieder etwas wagen....der Nervenkitzel des Neuen....und dann vielleicht auch der Stolz über das Erreichte....
      Vielleicht wagt man den Schritt ja wirklich mal....

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  18. Liebe Smilla, also ich hab mir auch oft schon den Kopf zerbrochen und gedacht : " Was wäre wenn"
    Aber ich bin eher der Mensch der lieber sein geregelt mag. Zum einen liegt es daran das ich jetzt mit
    52 ( bin noch nicht alt gell :)) fast alles so hab wie ich es mir einmal gewünscht hatte. Zum anderen
    hätte ich nicht den Mut was ganz neues anzufangen. Mein Mann ist seit 23 Jahren krank und hier mit
    dem ganzen Gesundheitswesen ist bis jetzt alles gut geregelt.
    Was ganz andere ist es beruflich. Da hab ich mich schon oft verändert, wenn sich was anderes, besseres
    aufgetan hat. Bin dabei natürlich auch schon oft reingefallen. Man lernt halt nie aus.
    Zusammenfassend muss ich sagen liebe Smilla: Mir gehts gut so wie es ist. Ich wohne gern hier in
    dem kleinen Ort indem jeder jeden kennt, habe hier meine Arbeit und ganz liebe Freundinnen. Ganz viel Natur
    um mich rum, meine Familie unsere Tiere, ja ich liebe das alles.
    Also ich bin glücklich.....
    Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende. Hab's fein und denk nicht soviel nach:)
    Herzliche Grüße aus der Pfalz schickt Dir Christine

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  19. Hallo Smilla,
    Das Thema ist bei mir grade sehr aktuell. :-) Nach meiner Ausbildung habe ich drei Jahre in meinem Job gearbeitet, was mich wahnsinnig runtergezogen hat. Ich war kurz davor zur Therapie zu gehen, da hat mein Chef mir klar gesagt, dass es ihm egal ist was mit mir ist u dass sich nichts ändern wird. Und da dachte ich dann plötzlich dass Sicherheit manchmal nicht alles im Leben ist. Jetzt studiere ich ab Oktober, bekomme nur Bafög und es ist auch noch Kunstgeschichte. Aber weißt du was? Ich freue mich drauf, ich fange wieder an zu leben und finde das Leben wieder spannend. Ich glaube Veränderungen sind wichtig, sie bereichern das Leben auch wenn es viel Mut kostet. :-)
    Liebe Grüße,
    Alice ♡

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  20. Hallo liebe Smilla,
    aus beruflichen Gründen habe ich schon mehr als 1x einen Neuanfang im In- und Ausland und auf einem Schiff
    machen müssen/können/dürfen.
    Und nach meiner Erkrankung im letzten Jahr werde ich nach meiner kompletten Genesung beruflich einen neuen
    Weg einschlagen.
    Es ist nicht immer einfach.
    Wenn man aber weiß was man will, kann und möchte, offen ist für seine Mitmenschen und auf diese zugeht,
    wird alles gut.
    Es sind Freundschaften entstanden, die ein ganzes Leben halten, egal wo man gerade auf dieser großen
    weiten Welt ist. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar. Denn diese Menschen geben einem Kraft und Mut.
    Auch die vor mir liegende Zeit werde ich mit positiver Einstellung meistern.
    Lass es Dir gut gehen (Reha habe ich auch hinter mir.), Kerstin

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  21. Liebe Smilla,
    das ist ein interessantes Thema!
    Bin irgendwie im Moment auch an so einem Punkt im Leben,an dem ich viel nachgrübele....
    Mir ist eine Chance entgangen,als jetzt erst die Doppelhaushälfte neben meinen Eltern zu vermieten war...
    Uns ist jemand zuvor gekommen,alles ging so schnell.
    Auf der anderen Seite hätte der Besitzer vielleicht irgendwann Eigenbedarf,nachdem man es sich richtig schön gemacht hätte dort.Es gibt da auch noch sooo viel zu tun,der Garten ist ein Wildwuchs hoch 9 usw....
    Aber auswandern,ich glaube,dafür hänge ich zu sehr an meiner Familie.Da mach ich doch lieber nur Urlaub dort,wo es mir (uns) gefällt.
    Mit dem Job,das ist auch so ne Sache für sich...Alles hat sein Für und Wider....
    Ein schönes Wochenende wünscht dir
    Kristin

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  22. Liebe Smilla,
    wer nicht wagt, der nicht gewinnt :)
    Ich nehme gern neue Chancen und Herausforderungen an und habe schon so einige gemeistert. Das wichtigste ist Rückhalt zu haben (z. B. durch die Familie), denn damit kann man ganz viel schaffen und wenn es einmal doch nicht klapp wird man aufgefangen und bekommt Halt.
    Hab noch ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Fanny

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  23. Hallo,

    ich kenne solche Gedanken zu genüge. Eigentlich habe ich sie gefühlt ständig.
    Ich selbst habe es auch schon einige male "getan" ich bin damals für meine Ausbildung weg gezogen ( aus der vertrauten und geliebten Heimat Sturttgart) nach Offenbach. Dann bin ich nach drei Jahren Ausbildung wieder weiter gezogen nach Wiesbaden und hab nach drei Jahren zumindest meine Arbeitsstelle wieder gewechselt ( nach Mainz).
    Es ist immer wieder ein aufregendes und beängstigend Abenteuer.
    Ich habe noch keines dieser Abenteuer bereut, auch wenn viel Zweifel dahinter gesteckt hat.
    Ich habe viele tolle Menschen kennen und lieben gelernt, habe Freundschaften aufgebaut, Freundschaften sind zerbrochen.
    Kontakt zu meiner Familie habe und hatte ich stets, denn so ganz kann man einfach doch nie abbrechen.

    Nun ist es wieder soweit, ich habe den Ort - diesen einen Ort an dem man einfach nur denkt "ja, ich bin angekommen" noch nicht gefunden - also lasse ich jetzt Wiesbaden wieder hinter mir. Lasse meine wundervollen Freunde zurück, meine schönen und weniger schönen Erinnerungen und ziehe nach Berlin.
    Extrem weit weg von dem Kern meiner Familie ( was bei mir total viel bedeutet da ich sehr an meinen Eltern hänge sowie meine Schwester und meiner Oma) - von meinem Freund ( er zieht ebenfalls bald weg, jedoch bleiben wir nach sovielen Jahren beziehung eben als Fernbeziehung bestehen) . Ich lasse diesmal wirklich ALLES hinter mir.
    Klar, ich habe den Vorteil, ich habe auch in Berlin Freunde und Familie - aber es wird ein anderes leben.
    Ich werde mich erneut verändern, muss erneut von "null" beginnen ( natürlich habe ich mein Job und mein Geld weiterhin ohne Job gehe ich nirgendwo hin) . Das bedeutet ich habe extreme Angst, ich kann teilweise zurzeit nicht richtig einschlafen weil ich mich stets frage ob alles so klappt, ob ich glücklich werde. ob ich meine Familie zu sehr vermisse ob die Beziehung bei soviel Abstand hält ( 4h mit dem Auto&Zug) .
    Aber, das wichtigste ist bei mir einfach: Ich werde dadurch selbstständiger, ich reife immer mehr zu der Person heran die ich gerne sein will und stets wollte. Ich werde von mal zu mal trotz allem sicherer. Klar, mache ich mir mega sorgen das nichts so wird wie geplant - aber ich werde lernen damit umzugehen... wobei ich das Glück habe das fast immer alles wie geschmiert läuft;)

    Ich habe natürlich auch den Vorteil, das ich in meinem Beruf ( Krankenpflege) auch so ziemlich überall gebraucht werde. Ich weiß genau, wenn es nicht klappt kann ich doch wieder zurück - denn man will mich in jeder stadt mit Kusshand haben, das macht es vielleicht doch etwas leichter.

    Und solange ich noch "jung" ( 26 Haha) bin, ungebunden ( also ohne Kinder der Freund bleibt ja bestehen) finde ich MUSS ich einfach wissen ob mein "Glück" mein "Zuhause" doch vielleicht wo anders liegt als in Stuttgart.
    Ich denke, nur wenn man ab und an doch diese Risiken, diese Abenteuer eingeht - kann man heraus finden wo das zu Hause liegt.
    Meine Heimat bleibt stets Stuttgart - doch ich muss erst heraus finden ob es auch mein zu Hause sein wird... .
    3 Jahre habe ich jetzt Zeit, da mein Freund und ich danach zusammen ziehen wollen um Kinder zu kriegen ( er macht jetzt seine Ausbildung und ich noch eine Fachweiterbildung) - dann sind wir 7 Jahre zusammen... dieses Abenteuer hat auch schon "geklappt" also wird jedes andere wohl auch ein "Klacks" sein ;)
    ausgenommen vielleicht das Kinder kriegen und großziehen ^.^

    Liebe Grüße
    Kerstin

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  24. Liebe Smilla,
    Ein sehr spannendes Thema...
    Ich habe schon einiges an Neuanfängen hinter mir, bereut habe ich sie aus heutiger Sicht nicht.
    Aber dennoch gab es Stunden wo ich ziemlich Angst hatte vor meiner eigenen Courage und mich in Frage gestellt habe.
    Beruflich habe ich etliche Veränderungen hinter mir, die ich als Führungskraft aber brauchte um weiterzukommen.
    Privat bin ich der Liebe wegen in ein anderes Bundesland gezogen, dieser Neuanfang war nicht so einfach.
    Ich lebe nach dem Satz: " Veränderung IST Leben "...
    Herzliche Grüsse in die Reha,
    Sabine

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  25. Hallo Smilla,

    in meinem Leben gabe es auch schon mal eine sehr weitreichende Veränderung, die nicht nur mich betraf. Selbst wenn ich nicht gewollt hätte, hätte ich irgendwann "gemusst". Meine Erkenntnis daraus: Nichts ist für die Ewigkeit. Und jedes Ende ist ein neuer Anfang.
    Ich habe keine Angst vor der Zukunft und sehe sie stehst als Herausforderung. Tendenziell risikobereit :-)

    Liebe Grüße aus Berlin
    Doreen

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  26. Liebe Smilla,
    ein sehr interessantes Thema, dass mich auch zum Nachdenken bringt. Also ganz aktuell trifft so eine kleine Veränderung auf mich zu, ab Montag werde ich mich beruflich komplett neuorientieren und "sicheres" (v.a. finanzielles) Terrain verlassen. Ob das gut geht? Ich muss einfach probieren. Ich finde wenn man sich etwas wünscht und ein Ziel vor Augen hat, ist es die Chance wert es zu probieren, egal was alle anderen sagen!

    Vor fast genau 4 Jahren bin ich alleine von meinem gewohnten Umfeld, meiner Eltern und meiner Großstadt auf's Land gezogen. So komplett ohne lange darüber nachzudenken, alles was ich hatte war eine Arbeitsstelle und rückblickend, obwohl nicht alles immer so gelaufen ist, wie ich es mir vielleicht erhofft oder vorgestellt hatte, bin ich sehr froh darüber, diesen Schritt gewagt zu haben. Jede Veränderung ist ein Neuanfang, eine neue Chance! :-)

    Liebe Grüße und noch einen schönen Abend,
    Lolá

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  27. liebe smilla,
    dieses thema ist ein kleiner "wunder punkt", denn es ist bis jetzt ein ungelebter traum, um den ich nun im fortschreitenden alter fürchte... ich habe mit 21 jahren meine familie und freunde hinter mir gelassen und bin von berlin nach bremen gezogen. dort wollte ich eigentlich nur ein jahr bleiben, um dann für eine zeit nach griechenland auszuwandern. daraus ist nie etwas geworden, denn ich blieb in bremen "hängen", bekam kinder und der auswanderungswunsch geriet in den hintergrund. nachdem meine kinder aus dem haus sind, ist er wieder erwacht und ich hab mich mal hier mal da im ausland beworben. eher halbherzig, denn alleine fehlt mir zugegebener maßen der mut. ich würde sehr gerne im leben mal die erfahrung machen, wie es ist sich in einer anderen kultur zurecht finden zu müssen, eine neue sprache lernen zu müssen etc. ... sehr wahrscheinlich bleibt es ein traum ... oh, da hast du jetzt aber was angestoßen ;-) das gedankenkarussell dreht sich...
    klar, bin ich bei deiner grandiosen verlosung dabei! ich bin zur verlosung gerade in meinem ersten einwöchigen urlaub dies jahr und hoffe, ich habe dort zwischendurch mal internetzugang um nach meinen kuschelglück zu gucken ;-)
    sei herzlichst gegrüßt & mit lieben wünschen bedacht
    amy

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    1. Liebe Amy....genauso geht es mir manchmal: da ist die Angst, dass die Zeit "knapp" wird. Vor Jahren hatten wir die Chance nach Schweden zu gehen und haben gekniffen, weil das Risiko doch zu gross schien. Aber no risk, no fun! Jetzt sagen wir uns immer:das machen wir "im Alter"....aber wer weiss, wie es uns dann gesundheitlich geht und ob es uns überhaupt noch gibt?
      Solltest Du bei meiner Verlosung gewinnen, bring ich Dir den Quilt persönlich vorbei (wenn Du magst)....ich wohne nämlich fast um die Ecke, 20km von Bremen weg :-)

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  28. Liebe Smilla, mit diesem Thema hast du offensichtlich bei vielen einen "wunden" Punkt getroffen.
    Ich persönlich hab schon viele neue Dinge und ungewöhnliche Schritte in meinem Leben gewagt; nicht alle unbedingt positiv, aber im Nachhinein musste irgendwie alles so sein. Und dann irgendwann eine Familie zu gründen, das war wunderbar. Aber nun is Töchterchen ziemlich flügge und ich in erneuter Aufbruchstimmung. Total. Ich fühle mich derzeit so festgebunden im Alltag und möchet mich gerne lösen und irgendetwas neu anfangen. Am liebsten Umziehen. Weg. Allerdings kann ich nicht einfach losstürmen, ich will ja meinen Mann nicht hinter mir lassen. Dieser ist nämlich eher ein verwurzelter Mensch und nicht so ein unruhiger Geist wie ich. Somit bin ich total in einer Zwickmühle. Tja. Mal sehen, wohin mich/uns das noch so führt.
    Herzlichst
    vonKarin

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  29. Den Neuanfang habe ich auch mal gewagt, eigentlich sogar 2 Mal. Das erste Mal ganz alleine in einer wildfremden Stadt zum Studium, das zweite Mal der Liebe wegen auch in eine wildfremde Stadt. Nochmal möchte ich, glaube ich nicht. Fühle mich angekommen in meinem Leben und würde nur sehr ungern alles wieder ändern.
    Grüßle
    Ursel

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  30. Liebe Smilla,
    erst mal hoffe ich, es geht Euch beiden gut in der Reha-Klinik, vor allem
    Deiner Tochter! Ich wünsch Euch nur das Allerbeste!
    Da mein Mann ja aus Österreich ist, war bei uns mal (also eher bei ihm)
    die Überlegung, Richtung Wien zu gehen. Aber ich kann das nicht, ich
    würde sterben vor Heimweh! Ich fahre gerne weg, bin total gern im Urlaub,
    aber nach spätestens 2 Wochen mag ich einfach wieder heim. Ich bin einfach
    total gerne zu Hause. Genau hier wo wir sind und genau mit den Leuten um
    mich herum.
    Beruflich ist das wieder ganz anders. Ich bin jetzt 44 Jahre alt (oder ist das
    noch jung?)) und arbeite zwar nur 2 Tage die Woche, habe einen tollen Job
    und einen super Chef, aber eigentlich wollte ich nie einen "Bürojob", das bin
    ich einfach nicht. Da bin ich schon am überlegen, ob ich noch was neues
    wagen soll. Am liebsten ein eigener Laden mit Kaffee mit meinem zwei
    "Liebhaberstücke-Mädels". Das ist so unser Traum - mal schauen, vielleicht
    wird er ja mal wahr.
    Liebe Grüße, Christiane

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  31. Hmmmm liebe Smilla, du bringst mich jetzt noch so spät zum Nachdenken....
    ich glaub, ist steh dem Ganzen irgendwie sehr ängstlich gegenüber. Neuanfänge wären nicht schön für mich, da man das Vertraute fast immer hinter sich lassen muss.... und man nie weiß, was jetzt auf einem zukommt. Natürlich bietet einem der Neuanfang Chancen, einige Dinge besser zu machen, aber bin einfach nicht der Typ dafür, wenn es nicht unbedingt ein muss....bin da ganz ehrlich...
    Schick dir viele liebe Grüße
    Ulli

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  32. Liebe Smilla, auch ich habe schon Neuanfänge gewagt. Ich war 22 Jahre alt und habe mit meinem Verlobten zusammengelebt, als ich mich kein einen 13Jahre älteren Witwer mit zwei Jungs (13 und 4 ) verliebt und ihn geheiratet habe. Allen Warnungen zum Trotz. Jahre später habe ich mich getraut und ein Kinderbekleidungsgeschäft eröffnet, was ich 18 Jahre geführt habe. Ja, ich war immer schon mutig und risikobereit. Ich finde, das, wenn man etwas nicht probiert, man nie erfahren wird, ob es geklappt hätte. Nur wegziehen in ein anderes Land oder Bundesland. Das könnte ich nicht. Denn dafür hänge ich zu sehr an meiner Familie und meinen Freunden! Oder die müssten alle mitkommen. Und für einiges, was ich nochmal gerne tun oder anfangen würde, bin ich (leider) zu alt. Und so freue ich mich auf zukünftige und noch hoffentlich ganz viele Reisen mit meinem Mann in unserem Wohnmobil. In meinem vorletzten Post habe eine selbstgemalte Tafel gezeigt mit der Aufschrift: Zukunft ist die Zeit in der man die Dinge bereut, die msn nicht getan hat. In diesem Sinne wünsche ich Dir die richtige Entscheidung. Alles Liebe von Linde

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  33. Liebe Smilla, da hast du MEIN Thema angeschnitten. Momentan kann ich da gar nichts dazuschreiben...meine Gedanken fahren Karusell...nur eins...Du schreibst mir aus der Seele.....aber ich meld mich noch.....bin am Gedankensortieren
    Drück dich
    Barbara

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  34. Liebe Smilla,
    nun zu Deinen Samstagskaffeegedanken wollte ich doch (wenn auch mal wieder etwas verspätet) das eine oder andere zu sagen.
    Ich bewundere Menschen, die Gedanken haben, gerne auszuwandern und nochmals von vorne anzufangen.
    Durch meine vielen Umzüge haben ich schon so vieles erlebt, im Ausland mit kleinen Kindern etc.
    Ich haette lieber darauf verzichtet, doch wir haben diese Chance dann doch genutzt und im nachhinein hat uns dieser Aufenthalt mehr als gut getan. Aber dadurch kann ich nun sagen, ich habe es erlebt, ich habe mal mehr als genug über den Tellerrand geguckt und nun wünsche ich mir, dass ich das Vertraute um mich herum doch geniessen kann. Stabilität ist ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Lebens, den ich mitttlerweile sehr geniesse und auch nicht mehr missen möchte.

    Ich hoffe dir und deinem Mäuschen geht es gut? Ich kann mir vorstellen, dass die Zwischenzeiten immer ein wenig fad sind in so einer Klinik.
    Alles alles Liebe euch beiden und haltet die Öhrchen steif ;-)
    GLG, Brigitte

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Jeder Kommentar ist für mich wie Weihnachten, ich freu mich total drüber!
Jedem von Euch einen Gegenbesuch abzustatten, schaffe ich nicht immer....aber ich gebe mein Bestes!

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