18 Allgemein/ Leckeres

Hundekekse einfach selber backen!*

* enthält Werbung für engel & banditen

Heute mal ein interessantes Thema für die Hundebesitzer unter Euch, ich bin mir sicher, die sind hier zahlreich vertreten. 
Gibt´s bei Euch ab und zu auch mal
eine kleine Belohnung zwischendurch?….dafür, dass die
Nachbarskatze nicht gefressen wurde….oder dafür, dass Euer Hund
mal NICHT mit Matschpfoten am nächstbesten Spaziergänger
hochgesprungen ist….oder einfach nur so?

Und habt Ihr Euch auf den zahlreichen
Leckerli-Packungen, die unsere Supermärkte bevölkern schon einmal
die Zutatenliste durchgelesen….und seid dabei über unglaublich
viele E-Nummern, Farbstoffe und vor allem ZUCKER gestolpert?
Dieses Zeugs müßt Ihr nie wieder kaufen!
Ich habe da mal etwas ausgetüftelt:
hier kommt ein Rezept, mit dem Ihr die kleinen Belohnungen
ganz easy und ohne viel Aufwand selbst herstellen könnt…..und
glaubt mir: sie werden Eurem Hund schmecken!
Gesunde Hundekekse
→ 2 Eßl Leinsamen
→ 1 Banane (schön reif, gern schon
braun)
→ 2 mittelgroße Karotten
→ ein paar Stängel Petersilie
→ 2 Tl Kokosöl
→ 8 Eßl Haferflocken
→ 300g (helles) Dinkelmehl
als Erstes gebt Ihr die Leinsamen in
eine Tasse oder ein kleines Gefäß und übergiesst sie mit warmen
Wasser. Das Wasser sollte mind. Einen Fingerbreit über den Leinsamen
stehen.
Diese Masse sollte jetzt 1 Stunde
quellen können, es ergibt sich dadurch ein glibberiges Gelee.
Sehr gesund und magenschonend und kann
ausserdem bei Fellproblemen helfen.
Die Banane wird mit einer Gabel
zermatsch und in eine Rührschüssel gegeben. Sie bringt eine
natürliche Süsse in die Kekse und enthält zudem noch zahlreiche
Spurenelemente wie Kalium, Magnesium und Zink.
Jetzt werden die Möhren fein
gerieben,die Petersielie wird fein gehackt und ab in die
Rührschüssel.
Das Kokosöl, die Leinsamen,
Haferflocken und das Dinkelmehl zugeben und alles mit dem Knethaken
des Handrührgerätes oder einer entsprechenden Küchenmaschine
verrühren.
Die Möhren enthalten viele B-Vitamine,
ausserdem Betacarotin, Folsäure und Pektin.

Achtung: es sollte ein fester,
kompakter Teig sein, (evtl. noch etwas mehr Mehr zugeben), der
allerdings kleben wird und zwischen Backpapier ausgerollt werden
muss.Jetzt Plätzchen ausstechen und ab damit
aufs Blech:
Bei 170 Grad Umluft ungefähr 30 Min
backen. Die Plätzchen sollten nicht mehr weich sein, es soll ja
später den „Knusper-Faktor“ geben 😉
Gut auskühlen lassen und dann gleich
mal eine Kostprobe an den Herzenshund weiterreichen.
Wusstet Ihr eigentlich, dass Kokosöl
nicht nur für uns Menschen super gesund ist, sondern auch bei Hunden
einiges bewirkt?
Das hochwertige Öl (bitte kaltgepresst, in
Bio-Qualität kaufen) wirkt sich positiv auf den Verdauungstrakt aus
und hat sogar eine leicht anti-virale Wirkung.
Ausserdem ist es ein ziemlich gutes
Mittel zur Vorbeugung gegen Zecken.
 
Ja, tatsächlich! Einfach eine
kleine (!) Menge zwischen den Handflächen verreiben und dem Hund
danach locker durchs Fell streichen. Die Zecken mögen diesen Geruch
gar nicht und Euer Liebling wird geschützt, ganz ohne Chemie.
Ein weiterer Vorteil ist, dass der Hund
dann wie ein Bounty riecht…zum Anbeissen…für das Fell ist das Öl ausserdem
eine sehr gute Pflege….aber nehmt nicht zuviel, sonst kommt zum
leckeren Bounty-Geruch auch noch der Glanz einer Speckschwarte dazu ;-))
Diese gesunden Knabber-Knochen
schmecken unserem Jasper total gut und natürlich weiß er
mittlerweile genau, wo und in was die guten Sachen aufbewahrt
werden…..er ist ja nicht blöd…und würden wir ihn mit der Box lange genug alleine lassen, bekäme er sie vermutlicht sogar irgendwann auf.
Die süsse Leckerli-Dose und die
geräumige Holzbox stammen übrigens aus dem Hause Engel & Banditen, die jetzt gerade ihre erste „Hunde-Kollektion“ auf den
Markt gebracht haben. Sowohl Dose, als auch Box gibt es mit
Wunschaufschrift in Eurer Lieblingsfarbe ….klasse oder?!
Ach, kleine Nachricht an die Engel & Banditen – Truppe:ich bräuchte da
bitte noch eine zweite Dose….denn ich habe noch mehr Leckerchen
hergestellt, die stilvoll aufbewahrt werden möchten: die Trainingsleckerlies
Auch wenn die Knochen-Kekse wirklich
lecker und toll sind, da ist schon ne ganze Menge zum Kauen
dran….und manchmal braucht man einfach etwas ganz Kleines. Gerade,
wenn man mit dem Hund trainiert….beim Hundesport…..beim
bei-Fuß-laufen….oder auch, wenn man den Rückruf trainiert. Dann
will man zwar den Hund belohnen, braucht aber sofort wieder seine
Aufmerksamkeit, um weitermachen zu können…..das geht natürlich
nicht, wenn er erstmal ewig auf der Belohnung herumkaut, bevor er
sich dann wieder aufs Thema konzentrieren kann.
Dafür habe ich nun noch ganz kleine
Trainingshappen gebacken, die ganz besonders lecker sind, weil im
Teig etwas Leberwurst enthalten ist. Dieses Rezept habe ich nicht selbst geklöppelt, sondern vom Blog Hunderosa (ein Klick auf den Blognamen führt Euch direkt zum Rezept!), auf dem es viiiiele tolle (Hunde)Dinge zu entdecken gibt.
Die Zubereitung ist noch einfacher als
bei den Keksen: Teig zusammenrühren, ausrollen, 1cm lange Streifen
schneiden und diese dann in kleine Portionen teilen. Backen,
auskühlen lassen, fertig! Die Aufmerksamkeit Eures Hundes ist Euch sicher!

Ach ja….und verschenken lassen sich
die kleinen Leckereien übrigens auch ganz prima, so als Friedensangebot an den Nachbarshund….oder zum Einschmeicheln beim Wuschel der Freundin meines Sohnes (siehe oben)….klappt ganz hervorragend!
Und wie ist das bei Euch? Gibt es für Eure Hunde kleine Belohnungen? Müssen sie etwas dafür tun oder reicht „niedlich gucken“ schon aus?

Meine Kekse schicke ich jetzt zum Creadienstag und zu den Dienstagsdingen.

bis bald
Smilla

Dir gefallen meine Beiträge und Du möchtest keinen Post mehr verpassen? Dann abonniere mich gern bei *Bloglovin**google+* oder *facebook*. Oder folge mir auf *Instagram* und *pinterest*. Ich freu mich drüber!


Dir gefällt der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden!

18 Kommentare

  • Antworten
    Anonym
    18. April 2017 at 8:57

    Vielen lieben Dank für die tollen Rezepte werde sie gerne ausprobieren mein Hund ist ein richtiger Gourmet.habe Nur eine Frage wie lange kann man die Kekse aufbewahren .Viele liebe Grüsse von einer stillen Leserin aus Niederbayern

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      18. April 2017 at 10:34

      Vielen Dank für Deine Rückmeldung. Zur Aufbewahrungszeit: wenn die Kekse wirklich durchgebacken und "staubtrocken" sind (so sollen sie ja sein), halten sie in einer Dose problemlos mehrere Monate….nur: so alt werden die bei uns nie 😉

  • Antworten
    engel + banditen
    18. April 2017 at 11:14

    Danke für die tollen Bilder und die Rezepte, werde ich auf jeden Fall auch für Holly ausprobieren! 2. Dose kommt 😉
    LG, Yvette

  • Antworten
    Astrid CreativLIVE
    18. April 2017 at 16:50

    Liebe Smilla,
    ach ich bin ganz entzückt! Von den süßen Hundebildern und auch von den Dosen. Nachdem wir nun schon einen stylischen Napf haben wäre so eine Verpackung für die Leckerlies eigentlich Pflicht ;-). Ich werde unserem Teo auch mal welche backen…obwohl ich etwas skeptisch bin. Er ist sehr "lecker" und wenn kein Fleisch drin ist, ob ich ihn damit locken kann?! Aber zum Glück hast du ja auf den tollen Blog verlinkt, wo es auch noch andere Rezepte gibt, danke dafür und viele liebe Grüße.
    Astrid

  • Antworten
    Jeanne
    19. April 2017 at 7:25

    Liebe Smilla,
    die Kekse scheinen ja wirklich super lecker zu sein…die würde ich anhand der Zutatenliste glatt selbst aufessen- ob das allerdings meine Beisserchen aushalten würden, mag dahingestellt sein!! *lach* (Hab bei "smarticular" gelesen, dass man seinen Haustieren ebenfalls ganz fein gemahlene Eierschalen ins Futter (oder eben in die Leckerlies) mit untermischen soll, was gut für die Knochen wäre- will das demnächst auch unbedingt probieren, vielleicht wäre das ja auch ein Tipp für euch 😉
    Die Box und die Dose sind mir übrigens sofort ins Auge gefallen und dachte mir nur: Boah, da hat die Smilla sich aber wieder richtig ins Zeug gelegt; wäre dir zuzutrauen, hihi!!
    Sei ganz lieb gegrüßt
    Jeanne

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      19. April 2017 at 8:34

      Danke für das Kompliment, liebe Jeanne…aber da habe ich dann doch andere arbeiten lassen 😉
      Und Dein Tipp ist gut, ich kenne das nur vom Hühnerfutter (für festere Eierschalen), macht aber beim Hund auch Sinn.

  • Antworten
    Kerstin und ich
    19. April 2017 at 14:02

    Liebe Smilla,
    die sehen richtig lecker aus :o) Ich glaube ich gebe unserem Postboten mal das Rezept als Friedensangebot! Finde ich eine geniale Idee, Hundekekse selber zu machen und werde meinen Hundebesitzerfreunden deinen Post empfehlen.
    Liebste Grüße aus dem Hunsrück.
    Kerstin B.

  • Antworten
    Kerstins Zuhause
    19. April 2017 at 16:25

    Moin Smilla,
    vielen Dank für das tolle Rezept und den Hinweis mit den Trainingshappen.
    Besonders toll finde ich den Tipp mit dem Kokosöl, werde ich dann gleich
    mal testen da ich noch Kokosöl von meiner Handcreme habe.☺
    Rocky bekommt immer ein Leckerchen wenn wir vom Spaziergang nach Hause
    kommen und wenn es am Wochenende auch für uns etwas Leckeres gibt.
    Liebe Grüße, Kerstin

  • Antworten
    Andrea Karminrot
    19. April 2017 at 20:08

    Ein tolles Rezept. Ich werde es bei dem Elternhund ausprobieren. Die frisst für ihr Leben gern.
    Liebe Grüße
    Andrea

  • Antworten
    white and vintage
    20. April 2017 at 15:10

    Hallo Smilla,
    deine Hundeleckerlis schauen super lecker und gesund aus. Ich koche für unsere Hunde immer selber. Fertigfutter gibt es so gut wie nie. Jasper ist ja ganz ein hübscher Kerl <3!
    Liebe Grüße und noch eine schöne Restwoche,
    Christine

  • Antworten
    Schneckenhaus
    21. April 2017 at 8:18

    Liebe Smilla!
    Das klingt wirklich gut, die werde ich auch mal ausprobieren.
    Danke dir für das tolle Rezept.
    Liebe Grüße,
    Nicole

  • Antworten
    Hunderosa
    28. April 2017 at 16:21

    Liebe Smilla,
    ein tolles Rezept hast du da kreiert das werden wir auch mal testen 🙂 Liebe Grüße aus der Hunderosa

  • Antworten
    Anonym
    20. November 2017 at 18:19

    Hallo, das ist ja ein tolles Rezept. Genau das Richtige für meine Fellnase und mich. Liebe Grüße Caro & Lilly
    http://www.Lillyplaudertausderhundehuette.WordPress.com

  • Antworten
    Emma
    7. März 2018 at 7:19

    Hi Smilla,
    das ist ein wirklich tolles Rezept. Ich wusst gar nicht, wie einfach es ist, Hundekekse selbst zu machen. Und mit der zusätzlichen Folsäure und den anderen Vitaminen der Möhren, sind diese Kekse auch richtig gesund. Ich wusste bis vor kurzem auch gar nicht, wie wichtig Folsäure auch für unsere liebsten Vierbeiner ist: Vitaminexpress.org/de/folsaeure

    Jedenfalls vielen Dank nochmals für das wunderbare Rezept!!

    Liebe Grüße,
    Emma

  • Antworten
    Grossrieder Disna
    13. Juni 2018 at 10:55

    was mach ich falsch? meine Kekse schimmeln immer schon nach ein paar Tagen. Obwohl ich sie lange trocknen lasse!
    Liebe Grüsse aus der Schweiz Diana

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      13. Juni 2018 at 12:05

      Hallo Diana, dann haben Deine Leckerchen immer noch zu viel Restfeuchte. Sie müssen wirklich richtig, richtig durchgetrocknet sein! Und ganz wichtig: immer erst komplett an der Luft auskühlen lassen (ruhig ein paar Stunden), bevor Du sie in ein verschlossenes Behältnis gibst. Ich hoffe, das hilft Dir weiter. Liebe Grüße Smilla

    Hinterlasse mir einen Kommentar