11 Allgemein/ Leckeres

LECKERES: gefüllte Blaubeer-Cookies

Da ist sie wieder: die Blaubeer-Zeit! 

Auch wenn man die kleinen blauen Beeren mittlerweile fast das ganze Jahr über bekommt, so sind sie doch im Spätsommer am aromatischsten.

Und heute habe ich deshalb eine süsse Sünde aus meiner Küche für Euch: 

Knusprige Kekse mit Blaubeer-Füllung

diese gefüllten Kekse lassen sich einfach herstellen und mit ein wenig kunstvoll verziertem Zuckerguss, sind sie zudem noch ein echter Hingucker!


Blaubeeren, oft auch Heidelbeeren genannt, sind echte Vitaminbomben. Sie enthalten sehr viel Vitamin C und E, stärken damit unser Immunsystem und sorgen sogar für eine schöne Haut.
Na, wenn das kein Grund ist, die kleinen blauen Beeren einfach öfter mal auf den Speiseplan zu setzen!
Heute also mal in Keksform….ok zugegebenermaßen nicht gerade kalorienarm, dafür aber umso leckerer!
Blaubeer-Kekse-mit-fuellung

Das braucht Ihr für die Cookies


Der Keksteig:

reicht für ca. 12 -14 Doppelkekse
* 1 Ei
* 200g Mehl (Weizen- oder helles Dinkelmehl)
* 50g gemahlende Mandeln
* 150g Butter 
* 75g Puderzucker
Die Butter zusammen mit dem Puderzucker schaumig rühren und das Ei dazugeben. Dann nach und nach das Mehl und die Mandeln untermischen.
Der Teig wird recht klebrig, nicht wirklich knetbar. Gebt den Teig auf Frischhaltefolie und stellt ihn eingewickelt für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank.
Blaubeer-Kekse-mit-fuellung

Jetzt zur Füllung

Während der Teig im Kühlschrank ruht, breitet Ihr die Keksfüllung vor:
* 200g Blaubeeren
* 100g Gelierzucker 2:1
* abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone
Blaubeeren und Zucker in einen Topf geben und aufkochen, die Zitronenschale unterrühren. Das Ganze sollte 10-15 Minuten leicht köcheln. Danach vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Ganz Eilige können die selbstgekochte Füllung auch durch gekaufte Blaubeer-Marmelade ersetzen 😉

Plätzchen ausstechen

Euren Teig rollt Ihr nach der Kühlzeit zwischen zwei Backpapier Blättern aus. Sollte er noch immer viel zu klebrig sein, knetet noch etwas zusätzliches Mehl unter und stellt ihn nochmals kurz in den Kühlschrank.
Das Ausrollen ist bei diesem Teig etwas schwierig, dafür wird man dann aber mit wunderbar knusprig-leichten Keksen belohnt!
Am Einfachsten ist es, die Kekse auszustechen und auf dem Backpapier zu lassen und nur die übrig gebliebenen Ränder zu entfernen (statt sonst immer andersherum), da sich die rohen Cookies nur schwer vom Backpapier lösen lassen, ohne sie zu zerstören.
Dann ab damit in den Ofen bei 175 Grad (Umluft) für etwa 15-20 Minuten. Sie sind fertig, wenn sie leicht gebräunt sind, sich aber noch etwas weich anfühlen.
Die Kekse vollständig auskühlen lassen.
Blaubeer-Kekse-mit-fuellung

Und nun: die Keks-Glasur mit Wow-Effekt

Sind die Cookies abgekühlt, wird der Zuckerguss angerührt:
* 150g Puderzucker
* etwas Zitronensaft
* Blaubeersaft oder Speisefarbe
Rührt aus dem Puderzucker und einigen Tropfen Zitronensaft einen dicken Guss an. Vorsicht: nehmt nicht zuviel Flüssigkeit, dann wird der Zuckerguss später nicht fest. Die Masse sollte wirklich dick und zäh sein.
Jetzt gebt einen Eßlöffel vom Guss in eine zweite kleine Schale. Diese kleine Menge wird jetzt eingefärbt: entweder mit etwas von der Blaubeermasse oder mit ein wenig Speisefarbe. Ein paar Spritzer rot und blau ergeben einen hervorragenden Blaubeer-Farbton 😉
Bestreicht nun die Hälfte Eurer Cookies mit dem weißen Zuckerguss und gebt dann einige Tropfen vom farbigen punktuell auf die Oberfläche. Das geht ganz wunderbar auch ohne Pinzette: nehmt einfach einen kleinen Holzspiess oder Zahnstocher zur Hilfe, den Ihr in den farbigen Guss taucht. Mit der spitzen Seite des Zahnstochers verwirbelt Ihr die Farbtropfen auf dem Guss nun ein wenig. 
Keine Zauberei, wirklich ganz einfach und der Effekt ist wunderschön!
Lasst den Zuckerguss nun eine Weile trocknen. Und nun der letzte Schritt:
Blaubeer-Kekse-mit-fuellung

die Kekse werden gefüllt:

Setzt auf jeden Eurer unglasierten Kekse einen Klecks von der Blaubeermasse und verstreicht diese. Nutzt dabei die „Unterseite“ der Cookies, die „schöne“ Seite bleibt frei.
Nun werden nur noch die beiden Kekshälften zusammen gesetzt und leicht angedrückt. Fertig!
Diese Kekse sind wirklich eine Sünde wert. Man sollte sie innerhalb von 1-2 Tagen verputzen, da Zuckerguss und Füllung den Keks irgendwann durchweichen….aber mal ehrlich: die Dinger überstehen sowieso kaum einen halben Tag…die sind ratzfatz weg!

Pin mich!

Für alle, die das Rezept gern bei Pinterest speichern möchten, habe ich einen hübschen Pin vorbereitet:

Blaubeer-Cookies-mit-Fuellung
Ich liebe Blaubeeren und kann Euch da noch ein paar Versuchungen ans Herz legen: Wie wäre es z.B. mit dem herrlich leichten Frozen Joghurt, den ich Euch vor einiger Zeit schon mal gezeigt habe? Oder Blaubeeren im gesunden Chia-Pudding aus diesem Post?
oder Ihr lasst Euch von den hauchzarten Pavlovas mit Heidelbeeren der Mädels vom Blog Crafty Neighbours Club locken!
Blaubeer-cookies-mit-fuellung
Wie mögt Ihr Eure Blaubeeren am liebsten?
Und sagt Ihr eigentlich Heidelbeeren dazu? Verratet es mir in Euren Kommentaren, ich bin gespannt!
Die Cookies wandern jetzt zum creadienstag und ich in die Arbeit!
Schaut auch mal beim #Sonntagsglück von Soulsister meets friends vorbei.

Bis bald
Eure
Smilla
Dir gefallen meine Beiträge und Du möchtest keinen Post mehr verpassen? Dann abonniere mich gern bei *Bloglovin**google+**facebook* oder per *Mail*. Oder folge mir auf *Instagram* und *pinterest*. Ich freu mich drüber!

Dir gefällt der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden!

11 Kommentare

  • Antworten
    frau nahtlust
    5. September 2017 at 4:17

    Mmmmmh, die sehen ja zum Anbeißen lecker aus! Da muss mein Screen sich hüten, dass ich nicht sofort in den Bildschirm beiße 🙂 Und die Kombi aus süßem Teig und etwas herberer Frucht ist bestimmt genial. Auf Zuckerguss kann ich immer gut verzichten, auch wenn das natürlich fürs Auge hübsch ist. Tolle Zusammenstellung.
    LG. Susanne

  • Antworten
    Evi vom Craftyneighboursclub
    5. September 2017 at 5:06

    Liebe Smilla,
    ich trinke gerade Mienen Kaffee und muss ständig an diese köstlich aussehenden Kekse denken. Und die Verzierung ist dir soooo schön gelungen. Am Liebsten genieße ich die Blaubeeren im Smoothie oder zum Müsli. Gerne auch im Pfannkuchen. Früher habe ich tatsächlich immer Heidelbeeren gesagt. Klingt eigentlich auch viel schöner.
    Vielen Dank für's Verlinken. Die Pavlovas könnte ich direkt auch mal wieder machen…….mit Heidelbeeren.
    Allerliebste Grüße, Evi

  • Antworten
    Judika
    5. September 2017 at 6:42

    Liebe Smilla,
    Deine Heidelbeerplätzchen (wenn schon denn schon, hier heißen Kekse nun mal Plätzchen) sehen toll aus und hören sich lecker an, werde mal versuchen sie glutenfrei nachzubauen,
    herzlich Judika

  • Antworten
    Herbst Liebe
    5. September 2017 at 8:06

    Mmh, da würde ich jetzt gerne zugreifen.
    Herzlichst Ulla

  • Antworten
    shabbylinas welt
    5. September 2017 at 12:25

    …und du in die Arbeit – mit oder ohne Kekse, liebe Smilla?
    Die sehen so lecker aus, da soll wohl für die Arbeit gar keiner mehr übrig geblieben sein.
    Das Rezept habe ich mir schon gespeichert, aber ich fürchte bis ich mal wieder zum backen komme ist Weihnachten.

    liebe Grüße
    Nicole

  • Antworten
    Unser kleiner Mikrokosmos
    5. September 2017 at 19:16

    Hallo Smilla,
    Ich mag Heidelbeeren total gerne. Leider bin Ich die einzige hier im Haus. Deine Kekse sehen soooo lecker aus. Da würde ich jetzt gerne einen zu meinem Kaffee essen.
    Liebe Grüße
    Silke

  • Antworten
    Barbara Bruckbauer
    6. September 2017 at 18:55

    Liebe Smilla, ja ich sage Heidelbeeren dazu wie wir alle in Österreich. Aber ich mag das Wort Blaubeeren viel lieber.
    Das Rezept klingt super lecker und es ist sicher ines dass cih probieren werde.
    erst heute hab ich mich wieder geärgert, dass es heuer kaum Heidelbeeren aus Österreich zu kaufen gibt…die kommen von weit her und schmecken nach nix..also war ich im Wald und hab mir Brombeeren geholt….soooooo lecker sag ich dir und dein Rezept geht sicher auch mit Brombeeren.
    Alles Liebe Barbara

  • Antworten
    A Matter Of Taste by Désirée Peikert
    8. September 2017 at 17:56

    Man sollte abends nicht mit einem leichten Hungergefühl auf Blogs stöbern. Davon bekommt man noch mehr Hunger. Die sehen köstlich aus. Ich bin dann mal in der Küche
    LG
    Dési

  • Antworten
    Gabi
    10. September 2017 at 17:51

    …boahhh, die müssen ja ein Gedicht sein !!!!
    Liebe
    Grüße
    Gabi

  • Antworten
    Jessis Schlemmerkitchen
    10. September 2017 at 19:44

    Deine Cookies sehen köstlich aus 😉

    Liebe Grüße
    Jessi

  • Antworten
    tatjana
    11. September 2017 at 4:23

    Die sehen wirklich superlecker aus, danke für das Rezept
    alles Liebe vom Reserl

  • Hinterlasse mir einen Kommentar