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herbstliche Laugenbrezeln mit Kürbis: Kürbis-Brezeln

Kuerbis-Brezeln

Jetzt ist er da, der Herbst! Schön, oder? Nach einem tollen Sommer kommt nun ganz sicher auch ein super Herbst. Und passend zur Jahreszeit wurde hier wieder einmal gebacken: es gibt leckere Kürbis-Brezeln!

Laugenbrezeln kennt ja irgendwie jeder. Warum dieses leckere Gebäck nicht einmal herbstlich gestalten und es mit Kürbis zubereiten? Ich verrate Euch heute das Rezept für eine Spezialität von Mr. Right.

 

 

Kürbis-Brezeln mit Laugen-Finish

Ihr braucht für 6 große Brezeln:
500 g Mehl
1 Packung Trockenhefe
100ml Milch
(wer auf Kuhmilch verzichten muss oder will, nimmt einfach Sojamilch)
1 Tl Margarine
1 Eßl Kürbiskerne
1 Tl Zucker oder Ahornsirup
1 Tl Salz
300g Kürbispüree (Zubereitung siehe unten)

für die Natron-Lauge benötigt Ihr:
50 ml Lauge (dazu unten mehr)
550 ml Wasser

 

Kuerbis-Brezeln

 

und so wird´s gemacht:

Als Erstes müsst Ihr Euren Kürbis vorbereiten. Nehmt am besten Hokkaido oder Butternut Kürbisse, denn die müssen nicht geschält werden, das erleichtert das Ganze ungemein. Lecker sind sie außerdem auch noch! Für 300g Kürbispüree benötigt Ihr ungefähr – je nach Größe – einen 1/2 -3/4 Kürbis.

Entfernt die Kerne und das faserige Zeug in der Mitte des Kürbis und schneidet ihn anschließend in Stücke. Jetzt wird er mit ein wenig Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht. So lange kochen, bis er durch und durch weich ist, im Anschluß pürieren und die Masse dann abkühlen lassen. Habt Ihr zuviel Kürbispüree hergestellt, verwendet den Rest einfach für eine leckere Suppe oder für dieses Kürbis-Hummus.

Aus allen anderen Zutaten – inklusive der Kürbiskerne – einen Hefeteig zubereiten, an einem warmen Ort abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.

Brezeln formen und laugen

Den Teig nochmals durchkneten und dann in kleine Portionen aufteilen. Lange „Schnüre“ von ca 2cm Dicke formen (jetzt kein zusätzliches Mehl mehr nehmen!) und rollen. Wie auf dem unteren Bild zu einer Brezel formen.

 

Brezeln formen und laugen

 

 

Jetzt kommt die Lauge ins Spiel: das Laugenkonzentrat könnt Ihr beim Bäcker kaufen. Es muss nun noch verdünnt werden. Dazu mischt Ihr das Konzentrat zusammen mit Wasser in einer Schüssel. Tragt bitte Handschuhe, denn diese Salzlauge ist recht aggressiv zur Haut!

Jede Brezel wird nun einmal komplett in die Lauge getaucht und danach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt. Lasst genug Platz zwischen den einzelnen Brezeln, denn sie vergrößern sich beim Backen ganz ordentlich. Die Brezeln müssen nun noch einmal 10 Minuten auf dem Backblech ruhen, dann kommen sie für ca. 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen bei 170 Grad (Umluft).

 

Brezeln mit Butter

 

Nach wenigen Minuten werden sämtliche Familienmitglieder (inklusive Hund und Katz) aus Löchern gekrochen kommen und fragen, was da so gut duftet 😉
Vertraut mir, Ihr könnt mit den Dingern die ganze Bande locken wie der Rattenfänger von Hameln!

Am leckersten sind die Kürbis-Brezeln noch warm mit etwas Butter und einer Prise Salz … mmmhhh …. aber auch belegt mit Käse und/oder Tomate sind sie eine Sünde wert! Die Kürbiskerne sorgen für den richtigen Crunch, während der Rest quasi auf der Zunge zergeht.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ein paar Brezeln übrig bleiben: in einer Papiertüte verpackt halten sie sich auch bis zum nächsten Tag frisch und sind dann immer noch unglaublich lecker!

Pin mich:

Kuerbis Brezeln selber backen

 

Wem das Ganze mit der Lauge zu umständlich ist, der kann die Kürbis-Brezeln natürlich auch ohne vorher zu laugen backen, sie sind dann immer noch lecker …. habt Ihr sie erst einmal mit der Lauge probiert, werdet Ihr sie aber nie wieder anders wollen.

Jetzt ab mit den Brezeln zum creadienstag. Ich wünsche Euch eine leckere Herbstwoche!

bis bald
Smilla

 

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10 Kommentare

  • Antworten
    Mrs Greenhouse
    25. September 2018 at 6:19

    Hallo liebe Smilla,
    oh wie schön!! Selbstgemachte Brezen schmecken bestimmt 100 mal besser, als die „gekauften“.
    Und die Kombination mit Kürbis klingt sehr spannend!
    Liebe Grüße
    Evi

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      26. September 2018 at 20:19

      Ja, die sind mit gekauften gar nicht vergleichbar. Da ist das wie bei deinen selbstgebackenen Franzbrötchen….auch viiiel besser als vom Bäcker!

  • Antworten
    Beate | Seaside-Cottage
    25. September 2018 at 11:18

    Ist ja interessant! Ich wusste tatsächlich nicht, wie Laugenbrezel eigentlich gemacht werden und warum sie so heißen 😀
    Und dann auch noch mit Kürbis,…yummy! Jetzt habe ich Appetit bekommen. Schickst Du mir einen rüber? 😉
    Liebe Grüße, Beate

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      26. September 2018 at 20:18

      Sorry Beate, alle schon weg. Aber vielleicht wäre das was für die nächste Formland Tour?

  • Antworten
    Sapri
    25. September 2018 at 16:35

    Liebe Smilla,

    ich bin immer wieder begeistert, was man aus oder mit Kürbis alles machen kann.
    Vielen Dank für das tolle Rezept 🙂

    Lieben Gruß
    Sarah

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      26. September 2018 at 20:17

      Sehr gerne, Sarah. Ich hoffe, es schmeckt Dir!

  • Antworten
    Rosi
    26. September 2018 at 10:43

    wow
    die sehen aber oberlecker aus
    für mich alleine lohnt sich das aber nicht 😉

    liebe Grüße
    Rosi

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      26. September 2018 at 20:16

      Ach Rosi, die Brezeln lassen sich auch ganz wunderbar einfrieren und dann einzeln auftauen. Oder Du lädst einfach eine Freundin zum Brezn-essen zu Dir ein 😉

  • Antworten
    britta I my daily meer
    5. Oktober 2018 at 19:08

    das hört sich sooooooo lecker an, aber ich wußte schon, dass es einen Haken gibt. Hefeteig und ich sind nämlich so gar keine Freunde, aber vielleicht sind diese Brezeln tatsächlich noch mal einen Versuch wert…
    Auf jeden Fall schon mal danke für das Rezept & lieben Gruß von der Förde, Britta

  • Antworten
    Chiara Penders
    2. November 2018 at 14:49

    Hallo 🙂
    du schreibst 500g Mehl, ist der Typ egal? Ich habe noch 550er hier, was sich ja eigentlich gerade mit Hefe verbunden gut macht.
    Tolle Idee übrigens für den Herbst!
    LG Chiara

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