5 Leckeres

ChimiChurri: würzige Kräuterpaste für eigentlich alles!

ChimiChurri Rezept

Gerade im Moment ernten wir im Garten jede Menge Petersilie, Ihr auch?  Und obwohl ich eigentlich gar kein so großer Fan von diesem Kraut bin, gibt es doch mindestens eine Verwendung, bei der ich sie richtig richtig klasse finde: die grüne Kräuterpaste ChimiChurri . Und natürlich verrate ich Euch das Rezept.

Chimi…was? werden einige von Euch jetzt vielleicht denken…. ChimiChurri ist eine Kräuterpaste oder Soße, die ursprünglich aus Argentinien stammt, aber im kompletten südamerikanischen Raum verbreitet ist. Über die Entstehung des etwas seltsamen Namens gibt es die verschiedensten Theorien. Am wahrscheinlichsten ist wohl die, wonach der Erfinder der Sauce ein gewisser Jimmy McCurry für den Namen quasi Pate stand.

Aber egal, woher her der Name kommt oder wie er entstanden ist, eines ist in jedem Fall sicher: diese Kräuterpaste ist unglaublich frisch und lecker, mit einer gewissen Schärfe und leicht säuerlicher Note.

 

ChimiChurri Rezept

 

Rezepte für ChimiChurri gibt es natürlich wie Sand am Meer, das ist wie bei Kartoffelsalat: jede Familie hat da ihr ganz eigenes Rezept. Die Zutaten variieren immer etwas, aber in allen ist auf jeden Fall jede Menge Petersilie enthalten und für die Säure Essig, Limette oder sogar beides. Hier kommt meine persönliche Variation, bei der auch schwarze Oliven eine Rolle spielen:

ChimiChurri, lecker zu fast allem!

Ihr braucht

2 kräftige Bund Petersilie (oder 2 Töpfchen)
1 kleine rote Zwiebel
1 rote Chilischote
1/2 Tl. italienische Kräutermischung (getrocknet)
5-6 schwarze Oliven
2 Knoblauchzehen
Saft von 1 Limette
1/2 Tl grobes Meersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
100 -150 ml Olivenöl
Mörser für Kräuter und Gewürze*

Statt der getrockneten Kräutermischung gehen natürlich auch die entsprechenden frischen Kräuter wie Oregano, Thymian, Salbei und Rosmarin. Aber: sparsam einsetzen, denn der eigentliche Star ist die frische Petersilie!

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kräuter im Mörser ChimiChurri

 

und so wird´s gemacht:

Zwiebel, Chili, Oliven und Knoblauch grob hacken und in die Mörserschale geben. Salz und etwas Olivenöl zufügen und mit dem Mörser zerkleinern. Die grob gehackte Petersilie, Limettensaft, die getrockneten Kräuter und den Pfeffer ebenfalls in den Mörser füllen und weiter mit dem Stößel bearbeiten, bis sich eine pastöse Masse ergibt, die einzelnen Komponenten aber noch zu erkennen sind. Weiteres Olivenöl untermischen, es sollte eine ölige Paste entstehen.

Das Ganze wird nun in ein gut verschließbares Glas gegeben und sollte einige Stunden bei Zimmertemperatur durchziehen. Danach kann das ChimiChurri über mehrere Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Aber glaubt mir: solange wird es nicht reichen! Wir sind momentan geradezu süchtig nach dieser herrlich frischen Kräuterpaste mit dem würzig-scharfen Pep!

 

immer lecker, ob zu Gemüse, Fleisch oder Fisch!

Traditionell diente sie dazu, gebratenes Fleisch zu würzen und auch zu Fisch passt sie ganz wunderbar. Das ist sicher auch sehr lecker, aber in unserem Vegetarier Haushalt kommt das eher nicht auf den Tisch. Macht aber gar nichts, denn man kann damit auch wunderbar eine Gemüsepfanne würzen, den Grillkartoffeln gibt sie den besonderen Pfiff, schnöder Reis wird durch sie zu einer Delikatesse und sogar aufs Käsebrot wird sie hier gegessen.

Als Dip für frisches Weißbrot ist ChimiChurri ein Gedicht und wollt Ihr mal so richtig lecker gefüllte Champignons zubereiten, dann empfehle ich Euch eine Mischung aus Frischkäse, zerbröseltem Schafskäse und 1 Eßl ChimiChurri herzustellen und sie in die Champignons zu füllen…..aus der Pfanne oder vom Grill sind die zum Niederknien sag ich Euch!

Übrigens gibt die lecker Mischung auch meinem Lieblings-Linsensalat eine mal etwas andere Richtung, rührt bei dem Rezept einfach noch einen Eßlöffel ChimiChurri drunter und schon schmeckt er wieder ganz anders. Ich würde jetzt nicht sagen noch leckerer, denn richtig lecker ist er wirklich in beiden Variationen.

Die Verarbeitung im Mörser erscheint Euch vielleicht etwas umständlich, aber probiert es einmal aus: das Aroma kann sich ganz anders entfalten, als wenn Ihr die Kräuter einfach nur durch einen Häcksler schickt. Außerdem mag ich es, wenn ich in so einer Kräuterpaste noch die einzelnen Zutaten erkennen und erschmecken kann.

 

ChimiChurri

 

Wäre das nicht auch ein tolles Mitbringsel zur nächsten Grill-Einladung?
Habt Ihr schon mal solche grünen Kräuterpasten hergestellt und wenn ja, welche Kräuter habt Ihr genutzt?

bis bald

Eure Smilla

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5 Kommentare

  • Antworten
    Amy
    30. Juli 2019 at 7:28

    Mmmh, das klingt köstlich!
    Die werde ich mit Sicherheit nachmachen!
    Oder mich einfach mal zum Essen bei dir einladen… 😆

  • Antworten
    Evi - Mrs Greenhouse
    30. Juli 2019 at 8:26

    Oh Smilla klingt das köstlich. Beim Lesen habe ich schon so einen unglaublich großen Appetit bekommen.
    Leider wächst Petersilie in meinem Garten überhaupt nicht gerne, aber ich liebe sie sehr.
    Dein Rezept werde ich auf jeden Fall ausprobieren.
    Ganz liebe Grüße
    Evi

  • Antworten
    Tischlein deck dich
    30. Juli 2019 at 11:03

    Hallo Smilla, ChimiChuri haben wir in Südafrika kennengelernt. Und ich sag’s Dir: A L L E S was wir dort gegessen haben war einfach köstlich. Herzliche Grüße Birgit

  • Antworten
    nicole
    30. Juli 2019 at 13:19

    Oh wie lecker.
    Ich liebe Chimichurri, liebe Conny.
    Kannte es bisher allerdings nur als trockene Gewürzmischung.
    Aus frischen Kräutern ist es sicher nochmal so lecker. Danke für das Rezept.

    liebe Grüße
    Nicole

  • Antworten
    Susanne
    31. Juli 2019 at 12:13

    Soooo lecker…
    Ich habe eines der „anderen“ Rezepte für Chimichurri – bei uns wird es heiß geliebt und darf bei keinem Grillen fehlen.
    Liebe Grüße aus dem Saarland
    Susanne

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