73 Allgemein/ Deko/ DIY/ Herbst

DIY: Beton-Kürbis

zeig ich es oder zeig ich es nicht?

das war hier zum Teil die Frage….
….die kleine Perfektionistin in mir ruft „Nein!“,
die geliebte Chaotin, die ebenso in mir wohnt, meint nur
„aber klaro!“

Ich muss wohl etwas weiter ausholen, damit Ihr versteht…..
Als ich anfing Blogs zu lesen – lange bevor ich selbst einen hatte – haben mich immer die DIYs fasziniert.
Aber ganz ehrlich: grosse Gedanken dazu, wieviel Arbeit in so einer Anleitung steckt (oder stecken kann, denn manchmal ist´s wirklich ganz einfach) habe ich mir nicht gemacht.
Ich dachte: na, machen, fotografieren und einstellen halt…kein grosses Ding.
Das zwischen der anfänglichen Idee und der Endfassung der Anleitung manchmal zig gescheiterte Versuche und viele ausprobierte Änderungen und Verbesserungen stehen, hätt ich so nie für möglich gehalten.
Tja….dann hab ich selbst losgelegt und musste feststellen, dass einige Dinge einfach nicht so funktionieren, wie man sich das vorstellt, dass sie hinterher einfach scheisse nicht so schön aussehen oder dass sie viel zu viel Aufwand bedeuten, als das sie auch nur irgendjemand nachmachen wollen würde….

Warum ich darüber heute so ewig lang philosophiere?
Naja, weil ich Euch heute ein DIY zeige, dessen Ergebnis mich nicht voll und ganz überzeugt, dass aber trotzdem irgendwie schön und zeigenswert ist.
Wie Ihr wissst, liebe ich ja Beton.
Schon lange wollte ich mal ausprobieren mit Latexmilch ein Objekt abzuformen und so eine Giessform für eine Betonidee zu erhalten.
Was läge da im Moment näher, als es mal an Kürbissen zu versuchen?

Ok….nunja….mein erster Versuch…..nein, ich habe es nicht etwa an einem kleinen, süssen Kürbis ausprobiert…..nö….ich musste natürlich gleich KLOTZEN, denn kleckern kann ja jeder.

Also in stundenlanger Arbeit meinen grossen Kürbis mit Latexmilch eingepinselt, immer brav die Schichten trocknen lassen und mich in Geduld geübt (eine meiner schwersten Übungen)…..dann der grosse Moment: die Form sollte nun vom Kürbis gelöst werden. Gesagt – getan…..leider standen auf meiner Latexmilch keinerlei Verarbeitungshinweise…..und so hatte ich plötzlich nur einen grossen zusammenklebenden Gummiklumpen in der Hand, der in keinster Weise an eine Giessform erinnerte…..und einfach nur in den Müll wanderte *seufz*
Sowas wurmt mich, und ich kann dann schlecht aufgeben, ohne es nicht wenigstens nochmal probiert zu haben….aber diesmal in klein…denn selbst ich bin nur begrenzt leidensfähig 😉

Ihr braucht:
-> einen (kleinen) Kürbis als „Muster“
-> Latexmilch 
-> Pinsel und/oder Gefäss zum Tauchen
-> Spülmittel !!!
-> Beton/Zement
-> Sand
Bei einem kleinen Kürbis schüttet Ihr die Latexmilch am besten in ein Gefäss, in dass Ihr den Kürbis eintunken könnt.
Dazu bohrt Ihr einen Stock in die untere Hälfte, dann bleiben die Finger halbwegs sauber.
Nun den Kürbis so eintauchen, dass unten ein Stück trocken bleibt, denn Ihr braucht ja eine Öffnung an der Form, durch den Ihr später den Zement einfüllen könnt.
Man kann das Objekt auch mit einem Pinsel mit der Latexmilch bepinseln, aber das Eintauchen geht schneller und die Schicht wird gleichmässiger…ausserdem ist der Pinsel hinterher nicht mehr zu gebrauchen.

Ich habe den Kürbis dann an seinem Stab in ein mit Steinen gefülltes Glasgefäss gestellt (denkt an eine Unterlage, es tropft!) und die erste Schicht gut durchtrocknen lassen.
Das dauert so um die 5-6 Stunden, Ungeduldigere (ich) benutzen einen Fön, dann geht es innerhalb von 10 Minuten.
Achtet darauf, dass der Fön nicht zu heiss wird, dass verträgt das Latex nicht.
Auf diese Weise müsst Ihr nun 10-15 Schichten auftragen….damit seid Ihr auf jeden Fall eine Weile beschäftigt.
Nach der Endschicht das Ganze über Nacht (mindestens 12 Stunden) durchtrocknen lassen.

Jetzt kommt der wichtigste Punkt, den ich beim ersten (natürlich grossen) Kürbis nicht beachtet hatte: reibt die Aussenseite der Latexschicht vor dem Ablösen mit verdünntem Spülmittel ein, damit sie beim Abziehen nicht zusammenklebt!

Dann vorsichtig vom Kürbis abziehen und auch die Innenseite einmal mit dem Spüli einreiben. Danach beide Seite unter fliessendem kalten Wasser abspülen.

Nun ist die Giessform fertig und Ihr könnt den Zement anrühren. Nehmt am besten Fertigzement, da muss nur noch Wasser dazu (nach Packungsanleitung).
Füllt in einen grossen Eimer oder eine Wanne eine dicke Schicht Sand ein. Da wird nun eine Vertiefung reingedrückt, in die Ihr die Giessform legt. Füllt Eure Giessform bis an den Rand und versucht, den Sand so drumherum zu schichten, dass die Giessform möglichst wie ein Ball (oder eben ein Kürbis) im Sand liegt und keine Falten entstehen.
Das fand ich ziemlich schwierig und es ist mir auch nicht 100%ig gelungen.

Jetzt kommt wieder das lästige Abwarten….
….24 Stunden sollten die Kürbisse mindestens trocknen.
Dann kommt der grosse Moment und Ihr könnt die Latexform vom Beton entfernen. Wenn Ihr das vorsichtig anstellt, könnt Ihr die Form noch viele Male nutzen.

Den Kürbis noch mal ein paar Tage trocknen lassen.
Danach habe ich ihn noch ein wenig „patiniert“, in dem ich mit einem fast trockenen Pinsel, auf dem sich ganz wenig weisse Farbe befindet, leicht über den Kürbis streiche. So kommen die Rippen noch besser zur Geltung.

Wie gesagt: ich bin mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden, denn es war schwierig, die runde Kürbisform im Sand ohne Falten hinzubekommen. Man sollte meinen, wenn man die Form prall füllt, klappt das von allein….aber nööö. 
Naja, aber eigentlich sehen sie doch ganz süss aus oder?

Hier noch eins meiner besonders „geknautschten“ Ergebnisse….
hmm….hat auch irgendwie was meint die Chaotin
schmeiss das weg! schreit die kleine Perfektionistin 
zwei Seelen in einer Brust, ich kann Euch sagen….anstrengend ist das!
Ob sich der Aufwand lohnt? 
Nunja….ich hätte ja so gern noch einen grossen Kürbis aus Beton und habe ein bisschen Hoffnung, dass sich hier jetzt vielleicht jemand mit dem Tipp schlechthin meldet und mir erzählt, wie ich es anders, einfacher und besser machen kann. Ich bin für jeden Hinweis dankbar!

Puh, das war heute ungewohnt textlastig….Danke, dass Ihr so tapfer durchgehalten habt! 
Meine Betonliebe ist ungebrochen und es wird in nächster Zeit sicher noch das eine oder andere DIY zum Thema geben.
Dieses hier ist übrigens mein 5. Beton-DIY, die anderen (wie auch alle sonstiges DIYs) findet Ihr *HIER*
bis bald,
geniesst den Herbst!

Eure
Smilla


verlinkt mit:
*creadienstag*
*kreatives Päusken*
*Herbst-Spezial*
*DekoDonnerstag Beton*




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73 Kommentare

  • Antworten
    Christine Krause
    7. Oktober 2014 at 5:01

    Liebe Smilla, du bist echt eine Wucht. Ich kann es nur immer wieder sagen, welch
    tolle Ideen Du hast. Ich finde deine Kürbisse super, auch den " zerknautschten".
    Der ist doch süß…. Aber ich weiß was du meinst.
    Ich denke an dieses Objekt trau ich mich dann doch nicht ran. Wenn du schon ein
    wenig Schwierigkeiten hattest, was soll es dann erst bei mir geben.????
    Chaos pur.
    Wünsche dir einen schönen Tag….. Christine aus der Pfalz

  • Antworten
    creativLIVE
    7. Oktober 2014 at 5:02

    Hallo Smilla, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll…so beeindruckt bin ich! Von so einer Latexmilch habe ich noch nie gehört und ich freue mich ja immer total, wenn ich was Neues kennen lerne. Dann liebe ich ja solche Schritt für Schritt Beschreibungen, denn nur das fertig Ergebnis, wie man es so oft sieht zeigt ja nur die Hälfte, während die andere doch die Interessantere ist! Außerdem gefällt es mir, wie du beschreibst, was für ein Aufwand manchmal dahinter steckt…das kann ich auch unterschreiben. Mal wieder ein DIY-Highlight….und deine neue Seitengestaltung ist auch super!
    Einen schönen Tag und liebe Grüße
    Astrid

  • Antworten
    harmonie-pur
    7. Oktober 2014 at 5:16

    Super Idee un Klasse umgesetzt und dokumentiert!!! Hut ab, ich weiß, das ist eine Heidenarbeit….
    LG Nina

  • Antworten
    Eclectic Hamilton
    7. Oktober 2014 at 5:20

    Liebe Smilla, das ist ja eine außergewöhnliche Idee.
    Ich wusste gar nicht, dass es so etwas wie Latexmilch gibt!
    Schön, dass du uns deine Ergebnisse gezeigt hast – und mal ganz ehrlich: mir gefällt der zerknautschte Kürbis am Besten ;-). Ein super DIY!!!

    Greetings & Love
    Ines

  • Antworten
    Judika
    7. Oktober 2014 at 5:29

    supercool. danke dir für die ausführliche Beschreibung.
    In mir wohnen ebenfalls eine Perfektionistin und eine Chaotin, daher kann ich Deine Gedanken so gut verstehen. Es gibt Posts an denen ich stundenlang geschrieben und photographiert habe und sie dann löschte ohne sie zu veröffentlichen oder eben veröffentlichte und sie kaum gelesen wurden, andere Posts "rotzte" ich nur hin und die wurden der Knaller.
    herbstliche Grüße
    Judika

  • Antworten
    the purple frog
    7. Oktober 2014 at 5:37

    Hallo, auch ich habe schon so einige Erfahrungen mit flüssigem Latex machen können. Vor meinen DIY Alien Projekt (eine riesen Aktion für Fasching ) hatte ich noch nicht mit Latex gearbeitet und war auch erstmal überfordert. Zur Stabilisierung der Maske habe ich zwischen die Schichten Wattepads verarbeitet. Vielleicht wäre das eine Option, damit die nächsten Objekte nicht wieder verknautschen. Ich hoffe, dir hilft diese Info – deine Kürbisse sind natürlich trotzdem richtig sehenswert und ermuntern mich gerade, auch noch was aus dem Rest Latexmilch zu machen… Liebe Grüße.

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      7. Oktober 2014 at 5:41

      Danke für den Tipp…..darauf wär ich nie gekommen!
      Das werd ich mal ausprobieren, brauche nur erstmal eine neue Flasche Latexmilch.
      Liebe Grüße

  • Antworten
    Dekotraum
    7. Oktober 2014 at 5:38

    Hallo liebe Smilla,

    ich bin begeistert von Deinen Betonkürbissen – ich muss gestehen, natürlich hätte ich mich auch gleich an einem
    Riesenkürbis versucht, weil die gefallen mir besonders gut in Beton. Aber dank Deiner "Problembeschreibung" versuche ich es mit einem kleinen. Vorausgesetzt ich bekomme diese Latexmilch!
    Danke vielmals für die tolle Anregung – es wäre schade wenn Du sie nicht veröffentlicht hättest!
    Schön, dass Du Dir für uns die Arbeit mit der genauen Erklärung machst.

    Liebe Grüße
    Ingrid

  • Antworten
    Tonkabohne Sabine
    7. Oktober 2014 at 5:57

    Liebe Smilla,
    Deine Kürbisse sind wunderschön geworden, ein tolles DIY 🙂
    So ein großer Beton Kürbis hätte natürlich auch was…
    Herzliche Grüße,
    Sabine

  • Antworten
    maria
    7. Oktober 2014 at 6:13

    Super Idee, der aufwand hat sich gelohnt. Schade dass es mit dem großen Kürbis nicht geklappt hat.

    LG Maria

  • Antworten
    JOs Creativ
    7. Oktober 2014 at 6:40

    Hey, was für ein tolles DIY. Dein Perfektionismus hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Obwohl mir auch das "geknautschte" Ergebnis richtig gut gefällt.
    LG Janine

  • Antworten
    Caro
    7. Oktober 2014 at 7:19

    Ich find sie toll!!!
    Wobei mir persönlich das immer zu viel Aufwand ist.
    Bin nicht gerade die Geduldigste……
    liebe Grüße … mit ZuckerKuss Caro

  • Antworten
    Liebhaberstücke
    7. Oktober 2014 at 7:21

    Liebe Smilla,
    einfach genial. Ich überlege gerade, ob eine Form aus weichem
    Silikon vielleicht auch ginge. Ich frag heute Abend mal meinen Mann,
    denn er macht mir zum töpfern auch oft Formen aus weichem Silikon
    und ich weiß, dass es ein ganz weiches bewegliches gibt. Falls das
    geht, sag ichs Dir.
    Aber ich finde die Kürbnisse wirklich super, richtig natürlich, weil sie
    nicht so glatt sind :-))
    Und ich weiß, dass es total viel Arbeit macht, so einen Post, wie
    Du ihn jetzt gemacht hast, fertigzustellen, da ist nichts mit schnell
    mal ein paar Bildern machen! Aber es hat sich gelohnt.
    Lg Christiane

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      7. Oktober 2014 at 11:52

      Oh Danke, dann warte ich gespannt auf die Antwort.
      Wobei die Form aus Latexmilch nach dem Trocknen auch weich und elastisch ist…genau DAS ist das Problem.

  • Antworten
    Zwirbeline
    7. Oktober 2014 at 7:30

    Ich finde sie sind gut gelungen. Aber verstehe deinen Perfektionismus.
    Lg zwirbeline

  • Antworten
    HELLO MiME!
    7. Oktober 2014 at 8:04

    Liebe Smilla!
    Ich kann dich nur zu gut verstehen! Dein schönes DIY sieht wirklich nach sehr viel Zeit und Aufwand aus. Ich kann absolut nachvollziehen, wie viel Arbeit, Gedanken und Liebe in den Kürbissen stecken. Ich finde deine Ergebnisse aber wunderbar! Die Kürbisse sind wunderschön! Deine Deko sieht einfach zauberhaft aus!!! Doch auch mir geht es oft so, dass man sich ein ganz spezielles Ergebnis vorstellt und dann mit dem Vorhandenen nicht zufrieden ist. Vielleicht sind wir einfach nur zu perfektionistisch – oder?! Ganz liebe Grüße und einen wunderschönen, kreativen Tag dir… Michaela 🙂

  • Antworten
    Ein Schweizer Garten
    7. Oktober 2014 at 8:11

    Liebe Smilla
    Ich hätte den Original-Kürbis in den Sand gedrückt und den Sand so mit dem Eigengewicht verdichtet.
    Das tut man manchmal auch beim umtopfen, Topf mit Erde füllen, den leeren Plastiktopf kräftig reindrücken, rausnehmen, Pflanze einsetzen.
    Ein DIY Projekt ist auch eines, wenn nicht alles perfekt gelungen ist,deine Anleitung ist sehr verständlich geschrieben und wir wissen nun genau, auf was man achten muss! Danke!
    Lg Carmen

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      7. Oktober 2014 at 11:52

      Danke Dir Carmen, genau so hab ich es gemacht….aber trotzdem war das Ergebnis teilweise "knautschig".

  • Antworten
    Magicwoman
    7. Oktober 2014 at 8:11

    Also ich finde die Betonkürbisse fantastisch, gerade weil sie nicht so perfekt sind, wie die aus der Natur auch.

    Lieben Gruß

    Andrea

  • Antworten
    Tanja Obergföll
    7. Oktober 2014 at 8:28

    Hallo Smilla,
    das ist ärgerlich wenn nicht so klappt wie man es sich vorstellt…
    Hab ich auch schon das ein oder andere mal mitgemacht..und dann die Arbeit die dahinter steckt…oh mann.
    Aber einfach in die Ecke schmeißen hilft ja auch nicht. Und dein zweiter Versuch hat toll geklappt.
    Ich finde die Kürbisse auch ganz süß auch wenn sie nicht perfekt sind.
    Die Liebsten Grüße
    Tanja

  • Antworten
    Kerstins Zuhause
    7. Oktober 2014 at 8:54

    Liebe Smilla,
    ich kann das hin und her gerissen sein voll und ganz verstehen.
    Aber lass Dir gesagt sein, die Kürbisse sind Klasse geworden!!!
    In der Natur sind sie ja schließlich auch nicht alle perfekt, wir
    versuchen doch beim Einkauf nur diese zu suchen.
    Und ganz ehrlich, die viele Arbeit und eventuelle Enttäuschung das
    es nicht so wird wie ich es gerne hätte hält mich davon ab, mich
    an solche Projekte zu wagen. Hut ab das Du Dir immer solche
    Arbeit machst. Ich bewundere Dich dafür!
    Und dann auch noch eine so tolle und ausführliche Anleitung.
    Vielen Dank dafür und weiterhin so viel Geduld und Spaß!
    Ganz liebe Grüße, Kerstin

  • Antworten
    Stil Spur
    7. Oktober 2014 at 9:05

    Liebe Smilla,
    eine tolle Idee,aber ziemlich aufwändig. Dafür sind Deine Ergebnisse toll geworden. Das bißchen "Geknautsche" stört doch überhaupt nicht, im Gegenteil, es hat Charakter! Kompliment und ganz liebe Grüße,
    Mella

  • Antworten
    Crown Living
    7. Oktober 2014 at 9:38

    Liebe Smilla,
    super DIY . Ich finde die Kürbisse richtig klasse!
    Leider bin ich dafür definitiv zu ungeduldig :-O
    Ganz liebe Grüße
    Sylke

  • Antworten
    Kleine Sternenwolke Annisa
    7. Oktober 2014 at 10:49

    Liebe Smilla,
    mir gefallen deine Betonkürbisse total gut. Ich finde es auch nicht schlimm das sie nicht perfekt sind, denn in der Natur ist auch nicht alles perfekt, aber trotzdem meist schön! Oder?
    Ob sich der Aufwand gelohnt hat? Nun, ich denke schon, denn deine Kürbisse sind einmalig. Die hat bestimmt nicht jeder. Wie schön das du dir die Zeit genommen hast bei mir vorbeizuschauen. Ich habe mich sehr über deinen Kommentar gefreut.
    Liebe Grüße Annisa

  • Antworten
    Ullis Welt
    7. Oktober 2014 at 10:51

    Aber sowas von unbedingt zeigen….. liebe Smilla!
    Ich kann dir so richtig gut nachfühlen…wenn etwas nicht so gelingt, wie man es sich vorstellt. Und dann noch mit sooooo viel Mühe, um es dann in die Tonne werfen zu müssen, ach manno, was ein Scheiß….. gell?
    Aber die kleinen Kürbisse sind soooo toll geworden, die müssen doch gezeigt werden! Sei nicht so perfektionistisch !!! ☺☺☺ Du weißt, wie ich´s meine, gell?
    Schick dir viele liebe Grüße und bis bald
    die Ulli

  • Antworten
    Deschdanja
    7. Oktober 2014 at 11:20

    Eine tolle Idee und danke für die ausführliche Anleitung!
    Ich find sie süss deine Kürbisse, grad auch weil sie nicht perfekt sind.
    Aber ich verstehe dich sehr gut. In mir wohnt auch die Perfektionistin, die jede schiefe Kante und Abweichung genau sieht und bemängelt. Lustig ist jedoch, dass mir oft bei Basteleien Anderer diese "unperfekten" Dinge gut gefallen, weil sie Charakter haben, etwas Einzigartiges an ihnen ist… vielleicht sollten perfektionistisch veranlagte Menschen wie wir die Dinge manchmal auch mit etwas mehr Abstand betrachten, so als hätte es jemand Anderes gemacht um dann das Besondere daran zu sehen!
    Liebe Grüsse
    Nadia

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      7. Oktober 2014 at 11:54

      Danke Dir Nadja, jaaa, das wäre mal ein guter Ansatz, aber ob ich (oder Du) das schaffe?

  • Antworten
    Michéle Lililotta
    7. Oktober 2014 at 11:45

    Sie schauen super aus! Für so eine Aktion hätte ich ehrlich keine Geduld 😀 Den Geknautschten finde ich total toll, sowas hat nämlich nicht jeder!
    Viele Grüße Michéle

  • Antworten
    Frau H.
    7. Oktober 2014 at 11:51

    Na klar sehen die süß aus! Und wie 🙂
    LG
    Frau H.

  • Antworten
    Nicole B.
    7. Oktober 2014 at 11:54

    Hallo liebe Smilla,
    wie schön, dass Du für die DIY immer soviel Geduld aufbringst und sie uns dann auch noch in so schönen Bildern zeigst.
    Ich könnte das gar nicht, habe nicht die Geduld und auch nicht die Zeit.
    Aber schön sehen Deine kleinen Kerlchen schon aus, und wenn sie ein bisschen verknautscht sind, was solls…
    Danke für den schönen Post und liebe Grüße
    Nicole

  • Antworten
    Frau Mokka
    7. Oktober 2014 at 11:56

    Hallo Smilla,
    die Kürbisse sind wirklich klasse geworden. …und der Aufwand den Du betrieben hast um es und deutlich und ausführlich zu erklären ist der Wahnsinn!! Vielen lieben Dank dafür. Da das Wetter jetzt eindeutig schlechter wird, rücken Betonkürbisse auf meiner want-to-do-Liste ziemlich weit nach oben 🙂
    Liebe Grüße !!!

  • Antworten
    art.of.66
    7. Oktober 2014 at 13:32

    Liebe Smilla,
    also ehrlich gesagt – sooooooviel Geduld hätte ich im Leben nicht und von Latexmilch habe ich bis eben auch noch nie was gehört. Ich sag´s ja – bloggen bildet! ;-)))))
    Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen, die kleinen Kürbisse sehen super aus.

    Vielen lieben Dank für deine Mühe,
    Simone

  • Antworten
    Schneckenhaus
    7. Oktober 2014 at 15:00

    Gut, dass Du dich durchgerungen hast die Kürbisse zu zeigen. Sie sind dir doch wirklich gut gelungen. Ich finde auch den knautschigen total klasse. Aber es scheint eine echte Geduldsprobe zu sein, die sich aber gelohnt hat.
    Liebe Grüße,
    Nicole

  • Antworten
    wohnsinniges aus den smilabergen
    7. Oktober 2014 at 16:04

    Smilla-Darling…. und für 7,99 € gab es die gestern im Baumarkt. In Beton.
    Aber das ist natürlich nicht selbstgemacht.

    Bewundernswert Deine Geduld!!!!!

    GVLG Bine

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      7. Oktober 2014 at 17:34

      nee….nicht Dein Ernst ?! ganz ehrlich: ich hätte die Dinger sofort mitgenommen und meinen Versuch abgebrochen.

  • Antworten
    Anne-Susan von MeineArt
    7. Oktober 2014 at 16:18

    Liebe Smilla! Ich finde die Kürbisse ganz toll. Vielleicht hätte ICH die Geduld nicht, aber du beschreibst es immer so, dass selbst ich es mir zutrauen würde. Besonders klasse find ich den ganz zerknautschten! Und wer weiß? Vielleicht ist hier gerade ein neuer Trend geboren und man sieht demnächst die Knautschkürbisse auf allen angesagten Blogs! Wart's nur ab….! ;-))
    Ganz viele liebe Grüße
    Anne

  • Antworten
    Elbflorentine
    7. Oktober 2014 at 16:56

    Oh liebe Smilla, ich habe deinen DIY ganz aufmerksam gelesen. Ja ich kann dich so gut verstehen, da hat man sich was in den Kopf gesetzt und will es unbedingt umsetzen. Dein Schrumpelkürbis finde ganz individuell und eigentlich bringt er mich zum Schmunzeln, deshalb bitte nicht wegwerfen;-))). Liebe Grüße von Daniela

  • Antworten
    Lady Stil
    7. Oktober 2014 at 17:17

    Ach Smilla, wie ich mit Dir mitfühle! Kurz vor dem Urlaub hab ich auch noch so ein Projekt gestartet! Total in die Hose gegangen! Jetzt im Urlaub überlege ich jeden Tag was wohl schiefgelaufen ist….und das Schlimmste, ich kann es hier nicht testen, heul! Aber trotzdem finde ich Deine Kürbisse klasse….warum? Weil sie nicht alltäglich sind, sondern was ganz Besonderes haben!

    LG,
    Moni

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      7. Oktober 2014 at 17:36

      Du kennst das also auch? das beruhigt mich! manchmal lässt einem sowas einfach keine Ruhe und man grübelt ewig darüber nach….
      Jetzt bin ich aber neugierig: was ist denn bei Dir schief gegangen?

  • Antworten
    Bluemchen mama
    7. Oktober 2014 at 17:18

    Liebe Smilla,

    Du bist wahrlich die Beton-Queen :0). Also ich bin ganz begeistert von Deinem tollen DIY.
    Die sind die wunderbar gelungen und selbst die zerknautschte Variante find ich cool.
    Schließlich ist in der Natur auch nicht immer alles perfekt und so hast Du ein ganz inviduelles Stück.
    Hab grad auch noch Deine Korkenstempelchen bewundert.

    Bin ganz überrascht was alles so in Dir schlummert :0)

    Ich hoffe sehr, dass Dir Jemand weiterhelfen kann bzgl. der Herstellung eines großen Kürbisses.

    Ich schicke Dir ganz liebe Grüßchen und freu mich schon auf weitere DIY´s von Dir

    Deine Bluemchenmama

  • Antworten
    einfallsReich amy k.
    7. Oktober 2014 at 17:20

    grooooßes kompliment für deine ausdauer, deine kreativität, deine betonkürbisse… ich finde sie super süß, würde sie aber im leben nicht nachmachen 😉
    ich bin zwar untröstlich, dass ich nicht die gewinnerin deines grandiosen plaids war, das du mir persönlich vorbeibringen wolltest. freu mich aber auch ohne plaid, wenn du in der nähe von bremen bist, auf ein kennenlernen…
    herzlichste grüße & wünsche an dich 😉
    amy

  • Antworten
    [blick]lieblinge
    7. Oktober 2014 at 17:23

    Ich als kleine Chaotin als auch Perfektionisten, kann dir sehr gut nachempfinden :-)! Aber als Außenstehende kann ich dir sagen: Mir gefallen sie, deine handgemachten Kürbisse! Es muss nicht immer perfekt sein – manchmal versprüht gerade das "Unperfekte" viel mehr Stimmung. Liebe Grüße, Marlies

  • Antworten
    Bastelberg-Werk
    7. Oktober 2014 at 18:02

    Liebe Smilla
    Ich habe leider keine Erfahrungen mit Latex und kann die somit keine Tipps geben.
    Dafür kann ich dir sonst ein Kränzchen binden: Ich finde es absolut super von dir, dass du immer so genaue Schritt-für-Schritt-Anleitungen uns gibst. Das ist überhaupt nicht selbstverständlich und sehr aufwendig. Es gibt Blogs auf denen findet man nur immer ein super Endresultat, aber wie die ganze Geschichte vonstatten ging, erfährt man nicht. Danke für deine Posts. Mach weiter so und ich finde die Kürbisse echt schön! Sei lieb gegrüsst, Christa

  • Antworten
    kleine blaue Welt
    7. Oktober 2014 at 18:10

    Liebe Smilla,
    mein Respekt vor dieser Arbeit!
    Bin ja auch so die Perfektionistin und das hätte mich wohl an den Rande des Wahnsinns gebracht!
    Das Ergebnis sieht doch trotzdem echt genial und schön aus und nun hast du eine ewige Kürbisdeko:)
    Ganz liebe Grüße von
    Kristin

  • Antworten
    L Sabine
    7. Oktober 2014 at 19:23

    Liebe Smilla
    Vielen Dank für die riesengroße Arbeit, das tolle Tutorial, die schöne Idee und überhaupt und sowieso!!! Ich finde Deine Kürbisse super super schön! Geduld hätte ich glaub nicht für so etwas. Leider. Aber ausgeschlossen ist es nicht. Ich kenne zwei "Betonfrauen" und muss eh in den nächsten Wochen mal bei ihnen vorbei gehen. Ich kann sie ja fragen, ob sie einen Tipp haben. Und schön wäre es, wenn Du uns schreiben würdest, falls Du den ultimativen Tipp bekommen hast!
    Lieber Gruss aus der Schweiz
    Sabine

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      8. Oktober 2014 at 4:21

      Dankeschön, dass Du für mich mal nachhakst! und ich melde mich, sobald mich hier die "Erleuchtung" trifft.
      LG

  • Antworten
    Manuela Grolimund
    7. Oktober 2014 at 21:24

    Liebe Smilla
    Den vielen Kommentaren ist anzusehen, dass dieses Diy einfach genial ist! Welch Riesen Aufwand und Durchhaltevermögen da hinter steckt! Das Ergebnis ist toll Smilla!!!
    Du,….versuchte dich schon über verschiedene Wege zu erreichen. Wegen dem Libellenstoff nach dem du mich fragtest. Es ist ein green Gate Stoff der Dragonfly heißt. In Türkis. Der Meter kostet in CHF 32.- . Falls du ihn unbedingt willst und nicht findest bei euch, sag mir Bescheid, da lässt sich sicher eine Lösung finden.
    Lieber Drücker.
    Manuela

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      8. Oktober 2014 at 4:23

      Oh Danke liebe Manuela! Ich wollte immer noch mal bei Dir vorbeischauen, um zu sehen,ob es eine Antwort auf meinen Kommentar gab, hab es einfach nicht geschafft….DANKE! Werd jetzt gleich mal schauen, ob es den hier in Deutschland noch irgendwo gibt.
      Liebe Grüße

  • Antworten
    Karin Lechner
    7. Oktober 2014 at 22:19

    Ach Smilla, was für ein wunderbarer Beitrag 😀
    Gut, dass du die Perfektionistin ein bisschen auf die Seite schieben konntest und auch die weniger runden Kürbisse zeigst. Die sehen nämlich dennoch sehr sehr schön aus.
    Ich kenne das Problem mit Beton und "Form halten". Ich habe Fußbälle und eine Silikon-Gugelhupfform ausgegossen. Auch hier sah das Ergebnis nicht so aus wie gedacht … trotz Sandbett. Eine Lösung habe ich dafür auch (noch) nicht. Vielleicht einfach nur noch feste Formen nehmen?
    Aber deine Latexmilch-Geschichte ist schon seeeehr interessant und ich finde es super, dass du es ausprobiert und gezeigt hast. Danke & LG vonKarin
    PS: Ich überlege derzeit, ob ich mich mal an selbstgemachte Silikonformen wagen soll …

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      8. Oktober 2014 at 4:24

      Danke Dir. Ich denke, mit Silikon funtioniert das vom Ablauf her genauso wie mit der Latexmilch.

  • Antworten
    Andrea Strickliesel
    7. Oktober 2014 at 22:41

    Hallo Smilla,
    Ich finde deine Betonarbeiten immer wieder sehr spannend. Selber habe ich allerdings gar keine Ahnung. Ich könnte mir aber vorstellen, das mit einem Gipsabdruck deines Riesenkürbis weiter kommst.
    Ich glaube so etwas schon mal beim Glockengießen schon mal gesehen zu haben. Vielleicht guckst du mal was das www dazu sagt

    Liebe Grüße,
    Andrea

  • Antworten
    Kebo homing
    8. Oktober 2014 at 5:56

    Liebe Smilla,
    super, super, super…erstens finde ich sie soooo schön, dann bewundere ich Deine Geduld (als ich gelesen habe, mindestens noch über zehn Schichten war meine Geduld schon ausgestiegen 🙂 und dass Du nicht aufgegeben hast!! Eine klasse Anleitung!
    Herzliche sonnige Grüße,
    Kebo

  • Antworten
    pamelopee
    8. Oktober 2014 at 11:15

    Soooooo toll und wundervoll amüsant geschrieben! 🙂
    Und ehrlich: Die sehen alle großartig aus! Auch der geknautschte!!!
    Ich glaube übrigens, das Föhnen ist ein Muss, da Latex erst (mit Hitze) vulkanisiert werden muss, um Festigkeit zu erlangen! Also gut, dass du so ungeduldig bist! 😉
    Ich möchte dich übrigens einladen, deinen tollen Post in meinem Halloween Spezial zu verlinken:
    http://pamelopee.blogspot.de/2014/09/das-crealopee-herbst-spezial-2014.html
    Alles Liebe und herbstliche Grüße!

  • Antworten
    Ein Dekoherzal in den Bergen
    8. Oktober 2014 at 20:58

    mei SCHNAAAACKI,,,
    i find de volleeee scheeeen ah der zamdatschte;;;
    JAAAA des is ah UNIKAT;;;
    SOZUSAGEN,,,
    ah EINZELSÜCK,,,gggg
    toll hast das gmacht,,,
    hob no an feinen ABEND
    und DANKE für de liaben WORTE bussale bis
    bald de Birgit,,,

  • Antworten
    House No.12
    9. Oktober 2014 at 19:34

    Liebe Smilla,
    süss sind sie geworden, deine Kürbisse und sehen superschön aus! Auch bewundere ich deine Geduld und Ausdauer. Ich hätte wahrscheinlich alles ins Eck gepfeffert.

    Liebe Grüße
    Petra, die weiterhin von einem Riesen-Beton-Kürbis träumt…

  • Antworten
    Tantalus
    10. Oktober 2014 at 12:18

    Hallo Smilla,
    Für kleine Sachen ist die Idee mit dem Latex schon gut – ich hätte aber nach ein paar Schichten Latex ein oder zwei Lagen Zeitungspapier mit einlaminiert. Eine dünne Pappmachee quasi – kennst Du sicher – macht die Form etwas stabiler.
    Für große Kürbisse o.a. hätte ich eine zweiteilige Form genommen: Eine große dichte Kiste, Eimer oder so, wo der Kürbis locker ganz reinpaßt. Dann "Perlleim" (gelegentlich auch als "Knochenleim" gehandelt) über Nacht einweichen, im Wasserbad (alte Konservendose im Kochtopf mit Wasser) erhitzen, zuerst unten eine relativ dünne Schicht einfüllen und bissl stocken lassen. Dann den Kürbis mit Trennmittel (Fett, Margarine, vielleicht geht auch Latex – ausprobieren) satt einpinseln, reinsetzen, bis zu HÄLFTE auffüllen, über Nacht trocknen lassen. Am nächsten Tag die Oberfläche mit einer Schicht Pappe, Folie, Whatever ringsum möglichst genau und dicht abdecken, die Seitenwände ebenso und bis oben mit Perlleim auffüllen. Wieder über Nacht trocknen lassen, das Ganze vorsichtig (!!!) umstülpen – dann sollte die obere Hälfte und der Kürbis ziemlich locker rausflutschen. Der Perlleim wird fast fest, so gallertartig-glibbrig, genaueres mußt Du wohl ausprobieren – nicht mit dem Leim knausern! Dann in die obere Hälfte ggf. ein Einfülloch reinschneiden, wieder in die Form zurück und mit Beton (Gips ist übrigens billiger und leichter und sieht nachher genauso aus) ausgießen, trocknen lassen, rausholen wie oben, ggf. die Gießnaht ein bissl abschleifen und bemalen wie gehabt.
    Mit Silikon sollte es eigentlich fast genauso klappen – ist aber unnötig teuer und den Perlleim kannst Du für das nächste Projekt immer wieder aufkochen und wiederverwenden.
    Ich weiß nicht, ob es DER Tip ist, den Du suchst – funktionieren sollte es aber allemal besser…
    Gruß und viel Spaß beim Ausprobieren
    Tantalus.

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      10. Oktober 2014 at 13:05

      Liebe Tantalus…oder liebeR ?
      Danke für diese ausführliche Anleitung! Ob ich sie so genau verstanden habe, wird sich beim Ausprobieren zeigen.
      Ich werde jetzt erstmal schauen, wo ich hier diesen Perlleim bekomme.
      Danke, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, mir hier zu schreiben!
      Liebe Grüße
      Smilla

    • Antworten
      Tantalus
      10. Oktober 2014 at 13:36

      R ist schon recht – sonst wär's ja ne Tantaline ;–)
      Perlleim aus dem Baumarkt gibt's wohl kaum noch – das Zeug ist dolle aus der Mode, obwohl es – auch wenn Du mal alte Möbel leimen mußt – absolut nichts besseres gibt. Ein guter Tischlerbedarf sollte sowas haben, bei den üblichen Online-Kaufhäusern auch kein Problem. Für einen normalen Wassereimer voll (wenn der Kürbis da reinpaßt) würd ich mal so um die 2 – 3 Kilo schätzen, gibt's so ab etwa 10 – 15 Euro aufwärts – und läßt sich beliebig oft wiederverwenden.
      So Riesenteile wie Kürbisse hab ich damit auch noch nicht gemacht – nur vor Jaaahren mal so schnörkelige Stuckelemente und Konsolen und Rosetten und so Kram. Vielleicht sollte man einen sehr großen Kürbis vorher ausnehmen, damit er nicht gar so schwer ist. Sonst sollte es aber funktionieren.
      Einfach probieren – ich lese hier weiter mit und warte auf das Ergebnis. ;–)
      Gruß Tantalus.

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      10. Oktober 2014 at 17:19

      Oh…ich hab einen männlichen Leser! Herzlich Willkommen, Du bist glaub ich der Erste 😉
      Danke für die Einkaufstipps….und mit den schnörkeligen Stuckelementen bringst Du mich wieder auf ganz neuen Ideen….
      Wird aber etwas dauern, da erst noch andere Projekte zu Ende gebracht werden müssen…vielleicht ist es dann für einen Kürbis schon zu spät….owbohl, der sieht sicher auch mit Schnee drauf toll aus.
      Eine Frage hätt ich noch: warum soll ich die Masse in zwei Teilen giessen? kann ich nicht gleich den Abdruck des kompletten Kürbisses anfertigen? Lässt sich der Abdruck mehrfach nutzen?
      Übrigens nehme ich Zement weil Gips nicht wetterfest ist und der Gigant ja draussen stehen soll….ausserdem bin ich einfach verliebt in Beton, trotz oder gerade wegen seines Gewichtes.

    • Antworten
      Tantalus
      10. Oktober 2014 at 18:52

      Die zwei Teile sind einfach erklärt: Die Form ist nicht wie bei Deiner Latex-Variante nur ein paar Millimeter dick, sondern (je nach Behältnis) ein paar Zentimeter. Quasi das, was Du sonst erst später mit dem Sand gebaut hättest, ist da schon fertig. Ich würde den Perlleim/Wasser so etwa 1:1 ansetzen – je weniger Wasser, desto stabiler wird die Form, bei zu wenig wird sie aber hart und dann klappt's auch wieder nicht. Bis zu einem gewissen Grade bleibt die dann zwar weich und biegsam – ein bissl fester wie so ein großer Wackelpudding, Götterspeise – aber eben genauso kaum dehnbar. Wenn Du da einen Kürbis rausziehen willst, zerreißt das alles in 1000 Stücke. Desterwegen die 2 Teile – oben abheben (auskippen), Kürbis raus, wieder aufsetzen. Möglich wäre eigentlich auch in einem Stück gießen und mit einem großen scharfen Messer auseinanderschneiden – klappt aber (je nach Konsistenz der Form) nicht immer. Für flache Sachen, Reliefs und so ginge auch eine einteilige Form, aber je größer und voluminöser, desto riskanter wird das alles. Mehrfachnutzung kommt drauf an – im Prinzip ja, aber dann solltest Du schon einen ziemlich großen massiven Block gießen, der bissl was aushält. Da lohnt der Aufwand eher nicht, der wird irgendwann auch in sich zu instabil – dann lieber wieder einschmelzen und neu gießen. Geht ja beliebig oft. Bei kleinen Sachen sollte es 2 oder 3mal gehen – je größer, desto schwieriger. Und: Bei mir hat es auch nicht beim ersten Mal geklappt. Probieren geht über studieren. 😉

      Und klar – für draußen muß es natürlich Beton sein und für Verliebtsein sowieso – der Gips war nur so 'ne Idee für innen auf der Kommode…

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      10. Oktober 2014 at 19:38

      ok, danke für die Rückmeldung.
      Ich werde mal sehen, ob unsere Tischlerei im Nachbarort das Zeugs hat. Mit Deiner Anleitung müsste ich das eigentlich hinbekommen. Und wenn man es beliebig oft einschmelzen kann, dann ist es ja auch nicht schlimm, wenn es mal daneben geht 😉
      Mich kribbelt es schon richtig in den Fingern!
      liebe Grüße

    • Antworten
      Tantalus
      10. Oktober 2014 at 19:57

      Einschmelzen ist kein Problem, aber IMMER im Wasserbad – niemals direkt im Topf, das Zeug brennt sofort an. Lagerung für's nächste Projekt immer offen eintrocknen lassen – im verschlossenen Gefäß schimmelt es alsbald. Hier: http://is.gd/C5z6Bv steht noch bissl mehr dazu.
      Also: Laß kribbeln… 😉

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      11. Oktober 2014 at 3:45

      Mach ich 😉

  • Antworten
    Michaela
    11. Oktober 2014 at 8:27

    Das sieht so toll aus, super Idee mit der Giesform! Habe bisher nur Kerzenhalter aus Blitzzement gemacht, aber damit kann ja wirklich so viele tolle Sachen machen 🙂

  • Antworten
    Maxie von Maxiemales
    13. Oktober 2014 at 17:49

    Liebe Smilla, du verdienst meinen Respekt 🙂 Geduld, Ausdauer und ne coole Betonliebe! Ich bin auch immer wieder fasziniert von all den wunderbaren DIY-Ideen überall. Ich selbst habe eine handvoll solcher Posts vielleicht auf meinem Blog und tu mich manchma noch etwas schwer damit. Das Kreative klingelt nicht immer an meiner Tür…
    In der Tat dauert es wirklich eine ganze Zeit und dann kommen ja immer noch die Bilder dazu, die etwas sortiert und bearbeitet werden wollen. Deine Idee ist klasse und hat wirklich was besonders. Aber ich weiß auch, dass es für mich zu aufwendig wäre…da bin ich jetzt einfach ehrlich 🙂 Würde man mir so etwas schenken, dann würde ich mich allerdings total darüber freuen, denn es sieht schön aus.
    Hab einen schönen Abend und wenn du magst, dann komm doch noch in meiner kreative Ecke *lach* vorbei. Mein aktueller Post gehört auch mal in diese DIY-Sparte…jedoch mit weniger Beton und Wartezeit 🙂
    Hab nen schönen Abend! Alles Liebe Maxie

  • Antworten
    Marzipanelfe und Zimtkobold
    14. Oktober 2014 at 6:02

    Hihi,
    der Knautschige hat es mir total angetan.
    Die Form ist zu lustig!
    Absolute Hochachtung! Die Geduld würde mir fehlen!
    Um so mehr freue ich mich schon auf deinen nächsten Beton-Post. :0)
    Allerliebste Grüße Kerstin

  • Antworten
    Anonym
    24. Oktober 2014 at 20:21

    Lieb e Smilla
    Einfach nur toll, dass Du diese Erfahrungen mit uns teilst Wir Europäer sind (oder waren) ja bisher nicht sehr mitteilsfreudig was Anleitungen, Tipps oder freie Schnittmuster anbelangten. Das war und ist in den USA seit langem weitaus geläufiger, auch unter Künstlern. Das Du das auch noch, wie ich feststellen konnte, ohne Werbung machst ist umso wertvoller. Vielen Dank!
    NB: Ohne „geknautschte Objekte“ könntest Du auch im Billigladen einkaufen und überstreichen – wäre es DAS? Deine Mini-Kürbisse sind schön und einmalig!
    Herzliche Grüsse
    Susan

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      25. Oktober 2014 at 5:15

      Vielen, vielen Dank liebe Susan! Ich selbst freue mich immer über genaue Schritt-für-Schritt Anleitungen, wenn ich etwas werkeln möchte, von daher war es für mich klar, dass ich meine DIYs genau so gestalten werde.
      Werbung gibt es auf meinem Blog….aber wirklich nur ganz verzeinzelt und selten und nur, wenn mich etwas auch 100%ig anspricht…wie jetzt gerade mein Lieblings-Onlineshop.
      Danke für Deine lieben Worte!

  • Antworten
    sindy dittrich
    5. Oktober 2016 at 15:28

    Hallo, ich frag mich grad ob Du in der Zwischenzeit nen großen gemacht hast? Ich habe mir das Abformen gespart und mit Nylonstrumpfhosen und Gummis selber Kürbisse gestaltet! Lg Sindy

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      8. Oktober 2016 at 13:35

      Nee hab ich nicht. Aber die stehen ganz oben auf der to-do-Liste…..und diesmal auch mit der Strumpfmethode 😉

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