09 Mai 2018

Linsenbällchen mit scharfem Dip und Buchvorstellung

Heute gibt es ein leckeres Rezept für Euch, dass so richtig Büro-tauglich ist. 
Ausnahmsweise hab ich das mal nicht selbst "erfunden", sondern möchte Euch auch gleich noch das tolle Buch vorstellen, aus dem dieses Rezept stammt.


linsenbällchen vegan mit dip


Bei uns gestaltet sich die Zubereitung der Mahlzeiten ja oft etwas...ähem....schwierig: die Eine ernährt sich vegan, die Zweite ist laktoseintolerant und die Dritte verzichtet auf Fleisch. Nur die Männer in der Familie sind "Allesfresser".



Gerade für den langen Schultag der Töchter oder meine Mittagspause im Büro fehlt es mir oft an Ideen. Immer nur Salat? Laaaaangweilig!

Gerade richtig lieft mir da das folgende Buch über den Weg:


Buchvorstellung vegan im Job



Vegan im Job

von Patrick Boll
erschienen im südwest Verlag
ISBN: 978-3-517-09374-1  € 14,99

Wobei ich sagen muss, dass ich nach dem ersten Durchblättern vom Titel doch echt etwas irritiert war. Da gibt es wirklich viele Rezepte, die mir so gar nicht to-go-tauglich erschienen.
Aber dann hab ich es begriffen: es geht nicht nur um die Mittagspause im Büro, sondern eben auch ums Frühstück und das Abendessen. Denn wie oft, kommt man abends hungrig und abgekämpft nach Hause und schiebt sich dann schnell etwas Ungesundes rein? Mit diesen Rezepten muss das nicht mehr so laufen!

Linsenbällchen vegan mit Dip


Vorstellen möchte ich Euch heute aber folgendes to-go-Rezept:

Linsenbällchen mit Dip


für die Bällchen:

200g rote Linsen
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Bund Koriandergrün
30g Semmelbrösel
1 1/2 El Sesamöl
1 El Tomatenmark
je 1/2 Tl gemahlener Ingwer und Cayennepfeffer
je 1 Tl gemahlener Kreuzkümmel und Koriander
etwas Salz
2 Tl Backpulver
Öl zum Frittieren

Linsenbällchen vegan mit Dip


Die Linsen sollten möglichst über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen. Zur Not reichen auch ein paar Stunden. 
Zwiebel und Knoblauch werden geschält und grob gehackt. Koriander waschen und die Blätter abzupfen. Wer keinen frischen Koriander bekommt, gibt einfach etwas mehr gemahlenen zur Masse. 

Jetzt die Linsen abgießen und in den Mixer geben. 50ml Wasser, Semmelbrösel und Sesamöl zufügen und alles kräftig durchmixen.
Nun Zwiebeln und Knoblauch, sowie alle Gewürze, das Tomatenmark, das Salz und das Backpulver zu der Masse geben und nochmals kräftig durchmixen. Es sollte ein "Teig" ohne größere Stücke entstehen.

Das Frittieröl (ich habe Rapsöl genutzt) in einem Topf erhitzen. Dann aus der Masse mit angefeuchteten Händen ca. 15 Bällchen formen und sie vorsichtig ins Öl gleiten lassen. Nach ca. 2 Minuten im siedenden Fett sind sie fertig. Dann mit einer Schöpfkelle herausnehmen und auf Küchenpapier etwas abtropfen lassen.

Linsenbällchen vegan mit Dip


für den Dip:

1 Chilischote
20g frischer Ingwer
3 Knoblauchzehen
200g passierte Tomaten
2 El Orangensaft
1Tl rote Currypaste
1/2 Tl Salz
1 El Ahornsirup

Chilischote längs aufschneiden, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch grob hacken. Ingwer schälen und in grobe Stücke schneiden. Chilli, Ingwer, die geschälten Knoblauchzehen und alle restlichen Zutaten im Mixer zu einer Soße zerschreddern.

Diese Linsenbällchen schmecken warm sehr lecker, aber kalt sind sie ebenfalls ein Genuss. Man kann sie wunderbar mit zur Arbeit nehmen und zusammen mit etwas Rohkost in der Mittagspause genießen.

Habt Ihr empfindliche Kollegen und/oder arbeitet nah am Kunden (ich denke da gerade an die Zahnarztpraxen), ist vielleicht netter, den Knoblauch - zumindest in der Soße - etwas zu reduzieren.

Wobei man echt sagen muß: dieser Dip ist echt Weltklasse!!! diese herrliche Kombi aus zitronig-scharfen und süßen Aromen ist wirklich der Hammer.
Diese Soße wird es bei uns jetzt sicher öfter geben, denn auch zu gegrilltem Gemüse ist sie einfach super lecker.

Linsenbällchen vegan mit Dip


***

Wer gerne mal vegan kochen möchte, aber keine Zeit hat, ewig in der Küche zu stehen, für den ist das Buch ganz sicher etwas.
Über 60 vegane Rezepte findet man in den Kategorien FRÜHSTÜCK, LUNCH TO GO, QUICK DINNER und PARTY TIME.
Da ist für jeden etwas dabei!

Buchvorstellung Vegan im Job


Ich geh dann mal kleine Bällchen in scharfe Soße dippen....bis bald

Eure Smilla


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8 Kommentare

  1. Guten Morgen,
    Ein tolles Rezept, das ist unbedingt ausprobieren muss. Wir haben Zuhause eine öähnliche Ernährungskonstellation plus Gluten unverträglichkeit. Ich würde glutenfreie Brösel nutzen.
    Danke für die tolle Inspiration und einen sonnigen Tag , Zauberfrieda

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    Antworten
    1. Oha....Glutenunverträglichkeit auch noch dazu? Das nervt manchmal ganz schön oder? Wusste gar nicht, dass es auch glutenfreie Brösel gibt...woraus sind die dann?

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  2. Guten Morgen Smilla,
    das Rezept klingt super lecker. Werde ich nachkochen.
    Komm gut durch diesen Tag.
    Liebe Grüße
    Tina

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    1. Danke liebe Tina, ich hoffe, es schmeckt Dir so gut, wie es uns geschmeckt hat!

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  3. Hier geht es wohl ganz ähnlich zu und daher finde ich das tägliche Kochen immer als eine große Herausforderung... Solch kleinen Gemüsebällchen- oder Bratlinge kommen hier immer gut an. Nur ist mir das für 6 gute Esser oftmals zu Aufwändig. Diese Leckereien müssen dann auf das Wochenende warten, wo alle helfen können ;-)
    Klingt jedenfalls sehr lecker!
    Ganz sonnige Grüße und euch ein wunderbares, langes Wochenende,
    Sabine

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    1. "Eine große Herausforderung". Das hast Du nett formuliert. Mich nervt es ab und an ganz schön....

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  4. Das Rezept klingt, als wär's was für mich! Aber Frage einer Ahnungslosen: kann man die Dinger auch einfrieren? Ich hab nämlich das genau konträre Problem zu Euch allen: nachdem mein Mann vor 6 Wochen gestorben ist, muss ich jetzt "nur" für mich kochen und a) muss ich mich aufraffen, es überhaupt zu tun und nicht nur ein schnelles belegtes Brot reinzuschieben, und b) ist mir jedes Rezept einfach zu viel. Aber Bällchen in Serie produzieren und die überzähligen für einen stressigen Tag einfrieren - das wär schon was... Und wenn man sie einfrieren kann, bitte auch einen Tipp, wie ich die Dinger dann am besten auftaue.

    Danke! und einen schönen Mutter.Sonn.Tag

    Michaela

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    Antworten
    1. Liebe Michaela,ich finde es toll, dass Du Dich aufraffst, auch für Dich allein zu kochen....auch wenn das bestimmt oft schwerfällt. Aber das ist so wichtig!
      Ich habe die Dinger noch nie eingefroren, denke auch, dass sie eher dröge und trocken dadurch werden. Aber mach doch zumindest 2 Mahlzeiten draus: am ersten Tag isst Du sie frisch (warm sind sie auch seeehr lecker), vielleicht mit einem frischen Salat und am zweiten Tag dann kalt mit Dip und Rohkost. Das Rezept kannst du durchaus auch halbieren.
      Ich wünsch Dir gutes Gelingen!
      Liebe Grüße Smilla

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Jeder Kommentar ist für mich wie Weihnachten, ich freu mich total drüber!
Jedem von Euch einen Gegenbesuch abzustatten, schaffe ich nicht immer....aber ich gebe mein Bestes!

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