22 Beton/ DIY

schlicht & schön: Seifenschale aus Beton

Seifenablage aus Beton

es ist mal wieder Zeit für ein DIY mit meiner Lieblingszutat:

ZEMENT
ja richtig, bei Zement bekomme ich wirklich Herzchen in den Augen!
Diesmal ist eine rustikale Seifenablage dran.
Das Gute an dieser Ablage ist, dass die Seife durch Kiesel, die mit verarbeitet werden, immer im Trocknen liegt und deshalb nicht schmierig wird. 

DIY concrete soap dish

 

Ihr kennt das ja schon:
bei meinen Anleitungen braucht man meist nicht viel
diesmal:
kleine Kunststoffförmchen
Fertigmörtel
Gefäss zum Anrühren
etwas Speiseöl
kleine Kiesel
eventuell ein paar Muscheln
und (nicht im Bild, weil vergessen) kleine Gumminoppen
Sucht Euch eine Form aus, die der Grösse, die Ihr braucht entspricht. Oft passen da Lebensmittelschalen (z.B von Eiersalat oder so) ganz gut.
Die Schale gut mit dem Öl einpinseln.
Dann den Fertigmörtel anrühren. Ich mische das Zement/Sand Verhältnis normalerweise lieber selbst, aber für solch kleine Objekte, die man zudem in dieser Jahreszeit auch noch drinnen giesst, ist Fertigmörtel einfach die bessere Wahl, das ist alles schon drin und Ihr müsst nur noch Wasser zugeben. Aber nehmt unbedingt den feinen Mörtel! 

DIY concrete soap dish

 

Deckt Eure Arbeitsfläche am besten mit Zeitungspapier ab, für die Fotos hab ich das mal weggelassen, damit es schöner aussieht 😉
die Arbeitsplatte, die Ihr da seht ist übrigens auch aus selbstgegossenem Zement, passt also ins Thema ;)))
Der angerührte Mörtel sollte eine nicht zu flüssige Konsistenz haben, wie ein dicker Brei. Das ist wichtig, sonst versinken Eure
Kiesel nachher komplett. 

DIY Tutorial soap dish

 

Nun füllt Ihr den Mörtel in Eure Schalen, ungefähr 2cm hoch sollte die Schicht schon sein.
Die Schalen ein bisschen rütteln, damit eine glatte Fläche entsteht und sich eventuelle Luftbläschen auflösen.
Nun kommen die Kiesel dran. Wer nicht selbst sammeln möchte, kann übrigens beim gelben Schweden ein Netz voll damit kaufen.
Anstelle von Kieseln kann man sicherlich auch Glasnuggets nehmen. 

DIY soap dish tutorial

 

Jetzt legt Ihr Eure Kiesel in den Mörtel, nicht platt sondern so, dass sie etwas hochstehen, aber ein Teil wirklich im Mörtel steckt.
Legt ein Muster oder verteilt sie querbeet, sie sollten nur nicht aneinander stossen.
Wenn Ihr mögt, könnt Ihr irgendwo am Rand noch eine Muschel mit „einbauen“.
Bewegt die Schalen nun nicht mehr, sonst sacken die Kiesel zu tief in den Zement.
Nun kommt der Teil, den ich am wenigsten mag:
WARTEN,
mindestens 24 Stunden, besser 48. 

 

Nach der Trockenzeit die fertigen Schalen vorsichtig aus den Formen lösen, das sollte durch das vorige Einfetten relativ einfach gehen.
Jetzt kann man noch unschöne Kanten mit den Fingern durch Drüberreiben etwas glätten. 

Nun die Seifenablagen nochmals mindestens 24-48 Stunden trocknen lassen. Es ist wirklich wichtig, dass sie komplett ausgehärtet sind, sonst brechen sie Euch bei der weiteren Verarbeitung eventuell kaputt.

Ich spüle sie danach unter fliessendem Wasser ab, um die kleinen Krümel und den Zementstaub zu lösen, der meist vorhanden ist, dabei könnt Ihr ruhig eine Bürste nutzen, die Seifenablagen sollten hinterher krümelfrei sein, sonst halten gleich die Gummi-Füsschen nicht.
Danach nochmals trocknen lassen, nur so, dass das Waschwasser abgetrocknet ist. 

 

Jetzt kommen die erwähnten Gumminoppen zum Einsatz.
Ich habe sie bei dem bekannten Auktionshaus erworben, aber man bekommt sie bestimmt auch in Bastelläden oder gut sortierten Baumärkten. 

 

Diese selbstklebenden Dinger befestigt Ihr jetzt unter den Seifenablagen. 4-6 Stück sollten es sein, je nachdem, wie gross Eure Schale ist.
Diese Noppen schützen Euer Waschbecken vor Kratzern und geben den Seifenablagen zudem einen sicheren Stand, sie können dann nicht mehr wegrutschen.
Ihr könnt sie aber natürlich auch weglassen. 

 

Zugegeben: diese Seifenablagen sehen recht rustikal aus, aber ich finde sie sehr schön, sie vermitteln ein bisschen Strand-Feeling und sorgen dafür, dass die Seife im Trockenen liegt.

Wir nutzen sie auch, um unsere Handbürsten trocken abzulegen.
Mit einem Stück besonderer Seife drauf – wie hier z.B eine von L`Occitane – und ein wenig netter Verpackung sind sie auch ein schönes Geschenk. 

 

Also ran an den Zement, bis Ostern schafft Ihr das noch!
und:
geniesst das Leben, jede einzelne Sekunde!
verschiebt es nicht auf morgen, sondern fangt sofort damit an…
Eure
Smillaverlink*DekoDonnerstag Beton*t mit:

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22 Kommentare

  • Antworten
    Backe Backe Wohnen Andy
    29. März 2014 at 12:26

    Hallo liebe Smilla,
    deine Seifenablage sieht mega toll aus, und du hast's ganz schön fotografiert!
    TOLL!
    Mit Zement hab ich bislang nix gemacht , aber das hole ich nach diesem Post nach.
    Danke für die tolle Anleitung,
    und noch ein schönes We,
    Andy

  • Antworten
    Doris M.
    29. März 2014 at 12:27

    Ja, das Leben jede einzelne Sekunde geniessen . . . du hast recht, das soll man tun – weils eh viel zu kurz ist . . . :O)))
    Deine Mörtel-Teile sind eine tolle Idee – wenn sie mir persönlich auch ins Bad zu rustikal sind, aber für die Gartenseife brauch ich unbedingt so eins ;O)
    Schönen Sonntag,
    Doris

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      29. März 2014 at 22:39

      Ja, auf dem Garten-Waschbecken macht sich so ein Teil bestimmt besonders gut!
      lg
      Smilla

  • Antworten
    Efeu wald
    29. März 2014 at 17:56

    Wie genial ist das denn????? So eine tolle Idee habe ich noch nicht gesehen. Allerdings hätte ich etwas Angst, dass die Seifenablage ins Waschbecken fällt… ich glaub, dann seift mein Mann mich richtig ab…;o)
    Schönes Wochenende!
    Ulla

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      29. März 2014 at 22:36

      dafür sind ja die Gumminoppen da, dann steht das Ding rutschfest.
      Natürlich kann sie Dir trotzdem beim Putzen ins Waschbecken knallen…..
      lg
      Smilla

  • Antworten
    Manuela Grolimund
    29. März 2014 at 21:26

    Liebe Smilla
    Das ist eine tolle Idee gerade weil die Seifen dauernd im eigenen Saft liegen und das nervt. Ausserdem sieht es super hübsch aus.
    Deine Einleitung mit Herz finde ich sehr einfühlsam. Das mit Kim hat grosse Wellen geschlagen. Hat mich auch beschäftigt und berührt.
    Ich wünsch dir ein tolles Wochenende.
    Manuela

  • Antworten
    Krönchen
    30. März 2014 at 16:58

    Liebe Smilla,
    was für eine tolle Idee,
    ich mußte sofort an einen Urlaub denken….
    Finde ich toll…mach ich nach…
    ;o)
    Lieben Gru0 von
    Claudia

  • Antworten
    Lilla Svalan
    30. März 2014 at 19:38

    Hej Smilla,
    eine tolle Idee!
    Sieht nach Sommer, Sonne, Strand aus!
    ♥lichst
    Lotta

  • Antworten
    Ein Dekoherzal in den Bergen
    30. März 2014 at 20:36

    MEI SCHNACKERL… i hoff DAS da wieder guat geht,,,
    und des gfreit mi das i vielleicht ah bisal dazua beigetragen hab….
    deine SEIFENSCHALEN,,,gfalln ma volle guat,,,,
    i frog mi grod ob den ZEMENT ah in kloane SACKERL gibt..
    weil i glab wenn i mit so an 50 KILOSACKERL daher kumm
    schaut mei SCHNACKERLE ah bisal bled,,,,
    oder i schau ob irgentwo grod gebaut wird,,,
    i nehm dann einfach des andere ZEIG grod mit
    und wenn dann grod koana herschaut,,,
    lei i ma grod ah wengal… für de SEIFENSCHALE;;;;
    MAL schaun,,,,, wos schneller geht,,
    soooo DANKE für de liabe NACHRICHT;;;
    hob mi volle gfreit,,, bussale bis bald de BIRGIT;;

  • Antworten
    Smillas Wohngefühl
    31. März 2014 at 4:23

    Liebe Birgit,
    den Fertigmörtel (bei dem nur noch Wasser dazu muss) gibts auch in ganz kleinen Säcken.
    Der Zement (zu dem Du dann auch noch Sand mischen musst), den Du vermutlich auf ner Baustelle "finden" kannst,
    der wird nur in 20kg Säcken verkauft.
    Freu mich, dass Dir meine Schalen gefallen. zeig mal, wenn Du auch welche giesst!
    lg
    Smilla

  • Antworten
    Erika Nittel-Traser
    6. April 2014 at 12:30

    Liebe Smilla, Dein Tut ist wunderschön und Deine Seifenschale auch. Eine tolle Idee, vielleicht auch mal für einen Blumentopf? Ach ja, der Tag dürfte gerne ein paar Stunden länger sein 🙂
    Viele liebe Grüße zu Dir!
    Erika

  • Antworten
    Schnittchen
    30. Juli 2014 at 12:30

    Wunderschön….die muss ich nach machen! Direkt mit unseren gesammlten Steinen aus unserem Urlaub! Vielen Dank für die tolle Anleitung!
    LG Schnittchen

  • Antworten
    Renate Schattschneider
    1. August 2014 at 13:28

    Danke! Ich bin gerade voll verstrahlt…
    Zumal ich selbst Seifen siede…..

  • Antworten
    Anonym
    27. September 2014 at 10:17

    Liebe Smilla,
    es ist großartig, dass es so kreative Menschen wie Dich gibt und Du hier Deine tollen Ideen verbreitest.
    Mach bitte weiter so!!!!
    Ich werde mich an dieser Seifenablage versuchen :)))

    Liebe Grüße, Petra

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      27. September 2014 at 13:57

      Liebe Petra,
      ich freu mich immer so über solche Kommentare! Dankeschön!!!
      und berichte bitte, wie Deine Seifenschale geworden ist, ja?

    • Antworten
      Bernsteinhexe
      5. März 2015 at 6:54

      Liebe Smilla! ich habe deine coole DIY Idee nachgedacht. Ich dachte es wäre eine gute Idee, eine Porzellanschale mit Frischhaltefolie auszulegen und den Beton hineinzugießen. Nachträglich gesehen war es doch keine so gute Idee, weil der Beton trotz Frischhaltefolie bombenfest in der Form sitzt. Die überstehende Frischhaltefolie an den Rändern ist einfach abgerissen, bei dem Versuch, den Betonklotz aus der Form zu holen. Also scheint es wohl nur mit flexiblen statt starren Formen zu funktionieren, das weiß ich jetzt 😉 Hast du dennoch einen Tipp für mich, wie ich das Teil doch noch rausholen kann, ohne dass ich entweder die Seifenschale oder den Betonklotz zerbrechen muss? :-/ Ein wenig ratlose Grüße!

    • Antworten
      Smillas Wohngefühl
      6. März 2015 at 6:08

      Hej Du,
      leider kann ich Dir da wenig Hoffnung machen. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass bei nicht-flexiblen Formen IMMER entweder das Eine oder das Andere kanputtgeht, wenn nicht sogar beide. Du wirst die Schale wohl opfern müssen. Tut mir wirklich leid, dass ich Dir da keine bessere Auskunft geben kann…..ist mir auch schon passiert, das ist echt ärgerlich.
      Liebe Grüße
      Smilla

    • Antworten
      Bernsteinhexe
      6. März 2015 at 11:07

      Danke, Smilla, ich hab es befürchtet. Das Gefäß war zwar für etwas anderes geplant, aber ich werde es jetzt so lassen, sonst war das Geld für die Glasnuggets und die Schale umsonst. Mal schauen, ob man die Ränder abschleifen kann, ohne die Glasur von der Schale zu ruinieren. Ich denke Erfahrung macht klug, und ich werde noch jede Menge Seifenschalen machen, da wird die nächste sicher besser!

  • Antworten
    Anonym
    25. Januar 2017 at 13:08

    supertipp! habe noch nie mit zement gearbeitet. Deine Anleitung ist so anregend dass ich das unbedingt ausprobieren werde. wenn es mir zu rustikal wird, dann hänge ich die seifen einfach auf. den tipp hab ich woanders gelesen.:)

  • Antworten
    Seife selber machen als Geschenkidee auf Smillas Wohngefühl
    11. Dezember 2018 at 5:44

    […] perfekte Ergänzung zu den Seifen sind übrigens meine Seifenablagen aus Beton. Das DIY habe ich vor Jahren schon gepostet, dementsprechend gruselig sind die Bilder….habt […]

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